Funktion des Kämmerers muss Aufgabe des Ersten Beigeordneten bleiben

11. Juni 2008, News

Kerpen. FDP lehnt Übertragung auf einen Lebenszeitbeamten ab

Der Kerpener Kämmerer Peter Knopp will von seinen Kämmereraufgaben entbunden werden. Damit verfolgt er seine Entlastung und eine Beförderungsmöglichkeit für einen seiner Beamten.

Die FDP hält diesen Vorschlag für nicht akzeptabel.

Erkes hierzu:
“Kerpen ist eine große kreisangehörige Stadt, da ist es mehr als zweckmäßig, wenn die wichtigen Aufgaben des Kämmerers von einem auf Zeit gewählten Beigeordneten wahrgenommen werden, der auch eine politische Verantwortung zu tragen hat. Dies ist nicht nur in Kerpen eine über Jahrzehnte bestehende Praxis.”

Nach Auffassung der Liberalen ist die Finanzverantwortung durch das neue NKF-Haushaltssystem weiter gewachsen. Außerdem ist gerade der städtische Haushalt ein kommunalpolitisches Programm, das als Gegenpart zur Bürgermeisterin von einem zweiten Spitzenbeamten, der auch kommunalpolitisch legitimiert sein sollte, verantwortet werden muss.

“Wenn Herr Knopp überlastet ist, müssen andere Möglichkeiten der Aufgabendelegation gefunden werden. Auch gegen die Beförderung verdienter Beamter ist nichts einzuwenden, aber nicht über diesen Weg.” kommentiert Erkes.

Hubert Erkes
Fraktionsvorsitzender FDP