FDP Fraktion: Kunstrasenplatz für Kerpen

01. August 2008, News

Die FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen will einen Kunstrasen-Sportplatz im Stadtgebiet von Kerpen. In einem Antrag wollen die Liberalen untersucht sehen, welche Optionen hierfür vorhanden sind, welche die Kostengünstigste ist und wie die Einrichtung, ggf. auch in einem mittelfristigen Zeitablauf, finanziert werden kann.

Axel Fell, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Ausschuss für Sport, Freizeit und Kultur hierzu: “Mittlerweile wurden in mehr und mehr umliegenden Städten und Gemeinden Kunstrasenplätze geschaffen. Damit ist zu befürchten, dass Sportler und Sportarten, die auf Kunstrasenplätzen bessere Bedingungen finden als auf Naturrasen, dahin abwandern, wo die besseren Trainings- und Wettkampfbedingungen vorhanden sind. Nach unserer Auffassung gehört daher auch auf das Stadtgebiet der größten kreisangehörigen Kommune im Rhein- Erft- Kreis ein Kunstrasenplatz.”

Bereits vor etwa einem Jahr hatte die FDP die Einrichtung eines Hockeyfeldes auf Kunstrasen in Kerpen angeregt, damals mit dem Hintergrund, dem in Kerpen betriebenen Hockeysport die Möglichkeit zu eröffnen, in Kerpen auch außerhalb der Halle ein geregelten Spiel- und Trainingsbetrieb durchzuführen. Deswegen möchten die Liberalen den Kunstrasenplatz so ausgelegt wissen, dass möglichst mehrerer Sportarten, darunter Feldhockey, betrieben werden können.

“Es ist uns selbstverständlich klar”, so Fell, “dass bei den zu erwartenden Investitions- und Unterhaltskosten der wirtschaftlich sinnvollste Weg eingeschlagen werden muss.” So regen die Liberalen an, zu prüfen, ob nicht der nächste auf dem Stadtgebiet Kerpens anzulegende Sportplatz gleich als Kunstrasenplatz angelegt werden kann. Alternativ könnte überlegt werden, die nächste größere Sanierung eines bestehenden Platzes dazu zu nutzen, eine Kunstrasenfläche aufzutragen. Außerdem sollten alle Möglichkeiten der Finanzierung über Dritte und möglicher Förderungen untersucht und ausgenutzt werden.

“Für den Haushalt 2009 sollten zumindest die für die Planung des Vorhabens erforderlichen Mittel in den Haushalt eingestellt werden”, so Axel Fell, “vielleicht schaffen wir es ja, bereits im nächsten Jahr noch mit dem Bau eines Platzes zu beginnen.”

Mit freundlichen Grüßen

Axel Fell