Erkes: Wege im Marienfeld sollen Namen tragen

11. August 2008, News

Kerpen. Der Vorsitzende der FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen und designierte FDP Bürgermeisterkandidat Hubert Erkes hat angeregt, dass die Wege im Marienfeld mit Namen versehen werden sollen. In einem Antrag an Bürgermeisterin Sieburg begründet Erkes dies einerseits damit, dass die Identifikation der Bevölkerung mit dem Gelände noch weiter gesteigert werden könnte, andererseits aber auch damit, dass Namen die Orientierung im Gelände deutlich verbessern könnten. “Ebenso wie viele Mitbürgerinnen und Mitbürger bin ich seit Beginn sehr häufig im Marienfeld”, so Erkes, “Wegenamen könnten aber unter anderem auch dabei helfen, sich zu verabreden oder zu treffen oder anderen den Weg zu einem bestimmten Punkt zu beschreiben.”
Offen zeigt sich die FDP, welche Namen die Wege tragen sollten. “Nicht schlecht wäre ein Bezug zu der Historie des Gebietes vo dem Beginn des Tagebaus”, so Erkes, der zudem angeregt, dass die Namensfindung durch fachkundige Angehörige der Stadtverwaltung, möglicherweise auch unter Einbeziehung von Repräsentanten von Alt-Mödrath und Boisdorf erfolgen könnte.

Hier der Antrag der FDP Fraktion:
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
die FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen regt an, dass die Wege durch das Marienfeld mit Namen benannt werden.
Das Marienfeld wird von der Bevölkerung von Kerpen und weit darüber hinaus als Naherholungsgebiet hervorragend angenommen. Viele Besucherinnen und Besucher suchen das Gelände auf, sei es zu Fuß, als Jogger oder mit dem Fahrrad. Aus unserer Sicht könnte die Identifikation mit dem Gelände noch dadurch erhöht werden, dass die Wege durch das Marienfeld mit eindeutigen Namen benannt werden. Außerdem würde dies sicher der besseren Orientierung dienen. So könnten auch Verabredungen oder Wegbeschreibungen für andere wesentlich erleichtert werden, wenn man sich an Wegenamen orientieren könnte.
Die Namen der Wege könnten beispielsweise die Historie des Gebietes vor dem Beginn des Tagebaus repräsentieren.
Wir würden es begrüßen, wenn Sie Ihre Verwaltung, wir würden zum Beispiel Frau Harke-Schmidt hier für besonders fachkundig halten, damit beauftragen würden, aussagekräftige Namen für die Wege zu finden. Gegebenenfalls könnten auch Repräsentanten von Alt-Mödrath und Boisdorf in die Findung einbezogen werden.