FDP: Freie und private Trägerschaft muss ausgebaut werden

03. Dezember 2008, News

Kerpen. Nach der Diskussion im Jugendhilfeausschuss über die von der FDP geforderte Vorlage zu Trägerschaften im Bereich der Kinderbetreuung bleiben die Liberalen bei ihrer Forderung nach einem ausgewogeneren Mix aus städtischen, freien und privaten Trägern. “Vorlage und Diskussion haben gezeigt, dass in Kerpen städtische Trägerschaften überrepräsentiert sind”, so Heinz-Dieter Wildförster, der die FDP Fraktion als Sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss vertritt, “wir wollen, dass sich das ändert, weil das sowohl pädagogisch als auch wirtschaftlich sinnvoll ist.”

Die FDP Kerpen plant, dieses Ziel sowohl durch entsprechende Anträge in den Gremien als auch durch Unterstützung der Verwaltung zu erreichen. “Wir werden versuchen, unsere Kontakte zu möglichen freien und privaten Trägern auszubauen und auch bei ihnen dafür zu werben, sich in der Kinderbetreuung in Kerpen zu engagieren”, so Axel Fell, der stellvertretende Vorsitzende FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen.

Wildförster begrüßt in diesem Zusammenhang die Einstimmigkeit im Jugendhilfeausschuss zum Bau eines neuen Kindergartens im Vogelrutherfeld, insbesondere nach den Querelen um eine dritte Grundschule. “Wenn wir es jetzt noch schaffen, diesen Kindergarten in freie oder private Hände übergeben zu können, wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht fühlen sich ja hier engagierte Eltern/Vereine aus dem Vogelruthrfeld angesprochen.”