FDP nimmt Anwohnerprobleme im Bereich Hermann-Löns-Straße ernst

12. Januar 2009, News

und schlägt ein neues Kerpener Modell zur Lösungsfindung vor

Nach einem Treffen der Sindorfer Liberalen mit Anwohnern des Bereiches Hermann-Löns-Str. / Danziger Str. / Plauener Str. / Breslauer Str. fasst H.-D. Wildförster von der Sindorfer FDP zusammen: „Die betroffenen Anwohner beklagen mehrheitlich, dass das Verkehrsaufkommen sich vervielfacht sowie die dort gefahrene Geschwindigkeit drastisch erhöht hat. Der ursprünglich ruhigen Nebenstraßen werden immer mehr als reizvolle Alternativstrecke (auch von Lkws) zwischen Kerpener Str. und Horrem / Bergheim / Nordstrasse von Autofahrern genutzt. Neben dem S-Bahnhof und der „Neuen-Mitte“ Sindorf befürchtet man für die Zukunft auch im Umbau der Kerpener Str. weiteres Potential für eine weitere Verschärfung der Verkehrssituation“.
Christian Pohlmann von der Sindorfer FDP und Geschäftsführer der Kreistagsfraktion möchte deshalb ein für Kerpen neues Modell der Bürgerwerkstatt beantragen. „Vorteil dieses Verfahrens ist die Abkopplung des Sachproblems vom politischen Prozess und die Integration und Mitnahme der betroffenen Bürger beim Lösungsfindungsprozess. Hierdurch können einerseits sachfremde Zwänge vermindert und andererseits die Einvernehmlichkeit der BürgerInnen auch während und nach der Umsetzungsphase der Lösungsvorschläge hergestellt werden. Bei bisherigen Lösungsfindungsprozessen ist eben diese Einbindung der BürgerInnen allein schon durch das Verfahren im politischen Raum nie ausreichend gesichert worden, weshalb es während und nach der Umsetzung oftmals zu langwierigen Diskrepanzen zwischen Politik/Verwaltung und BürgerInnen gekommen ist“, so Christian Pohlmann und ergänzt weiterhin: „Im Rhein-Erft-Kreis wurde dies bereits zum Neubau der K45n in Erftstadt-Liblar sowie zu Verkehrproblematiken in Hürth-Gleuel sowie Bergheim-Glessen/Pulheim-Brauweiler praktiziert und entsprechende Lösungsvorschläge erarbeitet. Hilfe bei der Umsetzung dieses Verfahrens kann sicherlich von der Kreisverwaltung gewährleistet werden“.