Medienmitteilung: FDP fordert Positionsbestimmung der Stadt

04. März 2009, News

Kerpen. Die FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen fordert eine Positionsbestimmung der Stadt zur Situation bei der KDVZ. In einem Schreiben fordern die Liberalen Bürgermeisterin Marlies Sieburg auf, bis zur nächsten Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses eine Bewertung der aktuellen Leistungsfähigkeit der KDVZ vorzunehmen sowie ein Positionspapier vorzulegen, wie die Stadt Kerpen in Zukunft die Versorgung mit Informationsdienstleistungen unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit sicherstellen will.

Erst vor kurzem war die Übernahme der Geschäftsführung der KDVZ Rhein-Erft-Rur in Frechen durch die ITK Rheinland gescheitert. “Damit ist die Zukunft der KDVZ vollkommen offen”, so Hubert Erkes, der Vorsitzende FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen, “auch das Schreiben des Verbandsvorstehers, Herrn Stommel, zeigt lediglich die Schwierigkeiten und Probleme der KDVZ auf, aber wenig Konkretes zu Lösungen. Deshalb muss die Stadt jetzt selber überlegen, wie sie sich zukünftig mit Informationsdienstleistungen versorgen will. Ein entsprechendes Konzept fordern wir jetzt ein.”

Axel Fell, der die FDP Fraktion im Arbeitskreis EDV vertritt, schlägt in die gleiche Kerbe: “Die Stadt bezieht von der KDVZ EDV-Dienstleistungen im Wert von rund einer Million Euro im Jahr. Darunter sind Dienstleistungen, die für die Leistungserbringung der Stadt selber sehr wichtig sind. Die Versorgung mit diesen Dienstleistungen kann nicht dem Zufall überlassen werden. Deswegen muss die Stadt jetzt selber entsprechende Überlegungen anstellen.”

Die FDP in Kerpen ist auch besorgt über die innere Verfassung der KDVZ. “Nach dem Ausscheiden des vorherigen Geschäftsführers, dem Scheitern der Geschäftsführung durch die ITK Rheinland sowie die auch in der Öffentlichkeit diskutierten Rücktrittsforderungen an die Verbandsvorsteher haben wir Sorge um die aktuelle Leistungsfähigkeit der KDVZ”, so Fell. Deswegen möchte die FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen auch eine Stellungnahme der Bürgermeisterin zur aktuellen Versorgungssicherheit mit Informationsdienstleistungen durch die KDVZ .