Horremer Norden muss in der nächsten Legislaturperiode Schwerpunkt der Stadtentwicklung werden

09. August 2009, News

Für den Horremer FDP Stadtverordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Axel Fell muss die Entwicklung des Horremer Nordens in der nächsten Legislaturperiode ein Schwerpunkt der Stadtpolitik werden. “Für die nördlichste Einfahrt in die Stadt war die letzte Legislaturperiode unter Bürgermeisterin Sieburg verlorene Zeit, nicht nur Stillstand, sondern Rückschritt”, so Axel Fell, “die Entwicklung fördernde Projekte wurden verhindert, bremsende Entwicklungen zugelassen.”

Ein Schwerpunkt muss der Umbau und die Begrünung der Hauptstraße von der Ortsgrenze bis zur Parkstraße werden, auch für den Knoten Hauptstraße/Rathausstraße/Bahnhofstraße müssen neue Ideen zur Umgestaltung entwickelt werden. “Wer von Norden in die Stadt fährt, verliert aufgrund des optischen Eindrucks und von Stau vor der Ortsmitte gleich schon die Lust auf Kerpen”, so Fell, “das müssen wir unbedingt ändern.” Darüber hinaus sind Konzepte für den Umgang mit der Gemengelage von Gewerbe und Wohnen auf der Ostseite der Hauptstraße erforderlich. “Die Rahmenplanung Horrem-Nord, die die Verwaltungsspitze zwar vor Jahren erstellt, dann aber vergessen hat, ist vor allem auch in diesem Punkt zu aktualisieren, denn zwischenzeitlich sind Entwicklungen eingetreten, die der damaligen Planung zuwidergehen”, bestätigt auch Hubert Erkes, der Bürgermeisterkandidat der FDP Kerpen, “vor allem müssen aber aus der Rahmenplanung jetzt endlich auch einmal konkrete Pläne hervorgehen.”

Auch die “Problemfälle” Waldweg und Schafswiese müssen nach Auffassung von Fell gelöst werden. “Das unbebaute Grundstück am Waldweg birgt nicht nur ein Finanzrisiko”, so Fell, “die langsam zuwuchernde Kraterlandschaft ist eine schwerwiegende Belastung für die Wohnqualität in den angrenzenden Wohngebieten Alte Kartbahn und Waldweg.” Und auch wenn die Klinik auf dem Schafswiesengelände zwischen Burg Hemmersbach und den Mehrfamilienhäusern an der Hauptstraße erst einmal vom Tisch ist, wird über dieses Grundstück zu sprechen sein. “Der Eigentümer wird sicher seine Interessen noch mal geltend machen, und dann müssen wir endlich eine Lösung finden, die möglichst vielen berechtigten Anliegen gerecht wird”, so Fell.

Dagegen wird die so genannte Pferdewiese für die Kerpener Liberalen tabu bleiben. “Das Gelände westlich des Graf-Berghe-von-Trips-Ringes und nördlich des Parks von Burg Hemmersbach wird unbebaut bleiben, weil der Charakter eines echten Landschafts- und Naturschutzgebietes erhalten bleiben muss und keine Variante der Verkehrserschließung akzeptabel ist”, so Fell. Reden möchte Fell jedoch mit den Betreibern von Burg Hemmersbach. “Außer für ein paar kostenpflichtige Veranstaltungen schotten die Betreiber Burg und Park sehr stark nach außen ab”, so der Horremer Politiker, “hier möchte ich gerne erreichen, dass die ansässige Bevölkerung wieder mehr von den schön restaurierten Gebäuden und dem Park sehen und erleben kann.”

“Wir haben also klare Ideen, was in Horrem Nord passieren soll. Mit Sieburg und den unklaren Mehrheiten im letzten Rat war da nichts mehr zu machen. Die Entwicklung des Horremer Nordens wird aber für uns ein Schwerpunkt der Stadtentwicklungspolitik in der nächsten Legislaturperiode werden”, so Fell und FDP Bürgermeisterkandidat Hubert Erkes.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Fell
Stellvertretender Vorsitzender

FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen