FDP: Verkauf weiterer Erftland-Wohnungen wirtschaftlich sinnvoll und notwendig

16. April 2010, News

Nach einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Erftland und anschließender Beratung in der Fraktion ist die FDP zu dem Ergebnis gekommen, dem Verkauf von 205 Wohnungen zuzustimmen.

Hubert Erkes hierzu: „Der Verkauf ist aus wirtschaftlichen Gründen zweckmäßig und im Hinblick auf die künftige Ausrichtung der Erftland notwendig. Der verbleibende Wohnungsbestand muss in einem ordnungsgemäßen Zustand für die Mieter erhalten werden. Notwendige Sanierungen und Investitionen müssen durchgeführt werden können. Deshalb sollte einem Verkauf zugestimmt werden.“

Auch gegen den Verkauf an Einzelinteressenten in der Region hat die FDP keine Einwän-de, weil ein En-Block-Verkauf an einen Investor auch Risiken beinhaltet.
Erkes erklärt: „ Wenn seriöse Handwerker und Mittelständler im Erftkreis die Möglichkeit haben, über einen Immobilienerwerb zum Beispiel ihre Altersversorgung zusätzlich abzusichern, ist das positiv zu sehen. In diesem Falle ist es allerdings im Gegensatz zum „En-Block-Verkauf“ problematisch, eine Sozialcharta zu vereinbaren.“

Die Liberalen hatten bereits beim ersten Verkauf deutlich gemacht, dass die Anzahl von ca. 400 Wohnungen nicht ausreicht, um die wirtschaftliche Lage der Erftland angesichts des Sanierungsstaus hinreichend zu verbessern.

Hubert Erkes
Fraktionsvorsitzender