FDP: Schluss mit “Geisterhaus

15. November 2010, News

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen beantragt, dass das so genannte “Geisterhaus” an der Maastrichter Straße abgerissen werden soll. In einem Antrag fordern die Kerpener Liberalen dazu von Bürgermeisterin Marlies Sieburg einen detaillierten und konkreten Plan, der am Ende vom Rat für verbindlich erklärt werden soll. “Wir sind nicht der Auffassung, dass es noch eine andere Lösung für das Hochhaus an der Maastrichter Straße geben kann”, so Hubert Erkes, der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen.

In ihrem Antrag fordern die Liberalen zusätzlich, dass die Möglichkeit untersucht wird, Fördermittel zu akquirieren. “Wir können uns aber vorstellen, dass das den ganzen Prozess wieder zeitlich nach hinten schieben wird”, so Axel Fell, der stellvertretende Vorsitzende FDP-Fraktion und Vorsitzende des Integrationsausschuss der Stadt Kerpen, in dem das Thema Hochhaus an der Maastrichter Straße bereits mehrfach Gegenstand von Diskussionen war, “deswegen möchten wir zwei Pläne sehen, einen mit und einen ohne Fördermittel.” Entsprechend soll die Verwaltung auch jeweils Aufwand und Kosten für beide Varianten darstellen. Außerdem fordert die FDP, dass eine städtebauliche Entwicklung für das dann freiwerdende Gelände mit Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner geplant wird.

Die FDP Kerpen will erreichen, dass der Abriss des Hochausschuss und die entsprechenden Pla-nungen in der ersten Sitzung des Rats der Stadt Kerpen im neuen Jahr nach Vorbereitungen im Integrationsausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss beschlossen wird.