FDP begrüßt den Vorstoß zur Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen für Minigolfplatzverlegung

24. Januar 2011, News

Finanzierung muss vorher gesichert sein

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen begrüßt das Bemühen, planungsrechtliche Grundlagen für den Erhalt der Minigolfanlage in den Stadtteilen Brüggen/Balkhausen/Türnich (BBT) zu schaffen. Der Hartnäckigkeit der Kommunalpolitiker aus BBT in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Minigolfvereins ist es zu verdanken, dass es weiterhin Hoffnung auf den Erhalt einer Minigolfanlage im Stadtteil gibt. Offensichtlich besteht eine Chance, die bisherigen Bedenken der Unteren Wasserwirtschaftsbehörde zur Ansiedlung der Minigolfanlage an der Rosenthalstraße in der Nähe der Erft auszuräumen.

Wenn die Verwaltung jetzt die planungsrechtlichen Grundlagen schaffen will, macht das nur Sinn, wenn Aussicht auf Zustimmung durch den Kreis gegeben ist. Dies scheint offensichtlich der Fall zu sein.

„Wir unterstützen eine Empfehlung des HFA, die planungsrechtlichen Grundlagen für die Ansiedlung an der Rosenthalstraße zu schaffen“, so Wolfgang Pfeil FDP-Stadtverordneter aus BBT. „Damit wäre die Grundlage für eine Beschlussfassung im Planungsausschuss gegeben, eine Planänderung herbeizuführen. Auf dieser Grundlage kann dann beim Kreis um Zustimmung geworben werden.“, so Pfeil weiter.

Die FDP ist aber der Auffassung, dass vor der Einleitung einer Änderung die Kosten- und Finanzierungsfrage eindeutig geklärt sein muss. Hier sind noch Fragen offen. Insbesondere muss vorher klar sein, in welcher Form sich die Stadt finanziell einbringen kann und darf. Dass sich der Deutsche Minigolfverband jetzt auch zu Wort meldet, ist zwar gegenüber dem örtlichen Verein ehrenwert, ändert aber nichts an der Tatsache, dass Rat und Verwaltung eine gerechte und vertretbare Lösung finden müssen.

Hubert Erkes hierzu:„Wir plädieren für die Änderung entsprechender Regelungen bei der Bezuschussung von Investitionen, so dass das Ausmaß öffentlichen Interesses bei der Bemessung von Zuschüssen berücksichtigt wird. Ein Minigolfverein, der seine Bahnen für alle Bürgerinnen und Bürger zu einem geringen Eintrittspreis als Freizeiteinrichtung zur Verfügung stellt, ist etwas anderes, als Vereine die andere Sportarten mit weniger öffentlichem Interesse anbieten.”

Veröffentlichung in der Onlinezeitung Kerpen