Wer blockiert Entwicklung zum Hochhaus an der Maastrichter Straße?

30. Januar 2011, News

Kerpen. Vollkommen unzufrieden ist die FDP Kerpen mit der Behandlung des Themas “Hochhaus an der Maastrichter Straße” in der kommenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. In der letzten Sitzung des HFA und des Rates der Stadt Kerpen wurde infolge eines Antrages der FDP beschlossen, Kontakt mit einem externen Sachverständigen herzustellen, der in einem vergleichbaren Verfahren mit der Zielrichtung Rückbau schon konkrete Erfahrungen vorweisen kann. Dieser sollte eine Aussage treffen, mit welchen Kosten die Stadt Kerpen rechnen muss für eine Begleitung des Prozesses seinerseits inklusive Ausarbeitung eines Aktivitäten- und Zeitplans und Darstellung der Zuschussmöglichkeiten. “Davon ist in den Unterlagen weit und breit nichts zu sehen”, so Hubert Erkes, der Vorsitzende der FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen, “hier hat die Verwaltung offensichtlich nichts getan.”

Ebenso sauer sind die Kerpener Liberalen über die Behandlung ihres Antrages auf Prüfung eines Sanierungsgebietes rund um das Hochhaus. “Der Punkt ist zwar auf der Tagesordnung, aber weder ist unser Antrag beigefügt noch eine Vorlage der Verwaltung”, so Axel Fell, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, “das lässt vermuten, dass hier wieder einmal nicht sorgfältig geprüft wurde und dass die Verwaltung in Bezug auf das Hochhaus genauso lax weiter macht wie in der Vergangenheit.”

Erkes und Fell fragen sich, ob hier Blockierer am Werk sind. Sie sind sich aber einig: “Wir werden nicht zulassen, dass hier im wahrsten Sinne des Wortes Beton angerührt und die Sache nicht weiter voran getrieben wird. Wir werden die Bürgermeisterin in der HFA- Sitzung und im Rat zur Rede stellen.”

Veröffentlichung in der Online-Zeitung