FDP: Endlich Bewegung in der Frage der Beschilderung der Innenstadt

20. Juni 2011, News

Im Ansatz zufrieden zeigt sich die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen zum Fortschritt in der Frage der Beschilderung der Innenstadt rund um das Erft Karree Kerpen. Auf eine schriftliche Anfrage der Fraktion hin hatte Bürgermeisterin Sieburg mitgeteilt, dass ein gemeinsames Gespräch mit der Aktionsgemeinschaft Kolpingstadt Kerpen (AGK) „zu einem allseits zufrieden stellenden Ergebnis geführt hat.“

Die Liberalen hatten bereits mehrfach in der Vergangenheit angeregt, im und rund um das Einkaufszentrum auf die Geschäfte in der Innenstadt zu verweisen. „Wir wollten erreichen, dass Besucherinnen und Besucher des Erft Karrees zumindest die Möglichkeit erhalten, zu erfahren, dass es in Kerpen auch noch eine Innenstadt mit einem Geschäfts- und Dienstleistungsangebot gibt“, so Hubert Erkes, der Vorsitzende der FDP-Fraktion, „nun sind wir froh, dass offensichtlich ein Weg gefunden wurde.“

Während die Fraktion mit den einzelnen von Bürgermeisterin Sieburg mitgeteilten Maßnahmen zufrieden ist, gibt es dennoch auch Kritik: „Nicht nachvollziehbar ist, warum im Erft Karree selber keine Wegweiser in die Innenstadt aufgestellt werden sollen“, so Axel Fell, der Sprecher der FDP-Fraktion im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr, „das Verbot von Werbeanlagen im Bebauungsplan hatte doch mit Sicherheit nicht zum Ziel, Hinweise auf das Geschäfts- und Dienstleistungsangebot in der Innenstadt zu unterdrücken.“ Und auch mit den Kosten haben die Liberalen so ihre Probleme. „Das Schreiben von Frau Sieburg enthält keine Hinweise darauf, wer für die sicher guten und geeigneten Maßnahmen aufkommt“, ergänzt Hubert Erkes, „unsere Intention war, dass diese Kosten nicht von der Stadt, sondern von den Gewerbetreibenden im Erft Karree und der Innenstadt getragen werden.“