FDP-Fraktion sieht Kosten der KDVZ nach wie vor kritisch

29. August 2011, News

Städtischer Haushalt wird enorm belastet

Im Zuge der Diskussionen um den Ausstieg aus der KDVZ hält die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen eine Überprüfung der Kerpener Situation für zweckmäßig. Jahr für Jahr werden enorme Summen aus dem städtischen Haushalt an die KDVZ überwiesen. Im Haushalt 2011 sind erneut rund 1,1 Mio. € als Kostenbelastung veranschlagt. Das sind 100.000 € mehr als im Vorjahr! In Anbetracht dieser enormen Summe muss hinterfragt und untersucht werden, ob die derzeitige Kerpener Lösung im EDV-Bereich mit der KDVZ unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zukunftsfähig ist. Hierbei sind auch andere Alternativen, die rechtlich seit diesem Jahr erstmals durch das Kündigungsrecht überhaupt denkbar sind, zu prüfen. In Frage kommen dabei grundsätzlich verschiedene Konzeptionen und Konstrukte. Neben einem kompletten Ausstieg sind auch andere Teillösung und eine Umgestaltung der derzeitigen Geschäfts- und Vertragsbeziehung zur KDVZ denkbar. Ziel muss es sein, nach dem ökonomischen Minimalprinzip eine standartgerechte Sicherung des EDV-Bereichs zu gewährleisten.

„Auch wenn auf Kreisebene die Leistungen der KDVZ zurzeit wieder positiv eingeschätzt werden, weil sich das Erscheinungsbild und die Leistungserbringung verbessert haben, sieht die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen die Mitgliedschaft weiterhin kritisch“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Hubert Erkes.