Konversion schnell, planvoll und systematisch angehen

24. November 2011, News

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen hat in einem Antrag konkrete Maßnahmen zur Aufgabe des Bundeswehrstandortes Kerpen und der jetzt anstehenden Konversion vorgeschlagen.

“Nachdem die Stadt im Vorfeld die Standortschließung verschlafen hat, wollen wir jetzt schnelles, planvolles und systematisches Handeln”, so Axel Fell, der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion. So schlagen die Liberalen vor, dass angesichts der Bedeutung der Konversionsmaßnahme ein interdisziplinärer Arbeitskreis eingerichtet werden soll, der sich mit der Zukunft des Geländes befasst. Zur Unterstützung des Arbeitskreises in den kommenden komplexen Verhandlungen mit dem Bund soll externe Beratung hinzugezogen werden. Vor allem aber regt die Fraktion an, mit Kommunen in einen Erfahrungsaustausch einzutreten, die bereits eine Umwandlung von militärischem Gelände in eine zivile Nutzung erfolgreich hinter sich haben.

“Es gibt bereits etliche Städte, in denen zum Beispiel Besatzungs- oder Truppen von NATO-Partnern stationiert waren, die mittlerweile abgezogen sind”, so Axel Fell. “Hier kann die Stadt Kerpen von deren Erfahrungen profitieren. Beispiele für solche Städte sind Zweibrücken, St. Wendel und auch Bitburg.”

Der Antrag soll nach dem Willen der FDP-Fraktion wegen der Bedeutung des Themas in der Sitzung des Stadtrates am 13.12.2011 beraten werden.