FDP will mit einer zweiten Beigeordnetenstelle eine deutliche Stärkung in der Stadtentwicklung und der Verwaltungsführung

27. Januar 2012, News

Mehr als die von der Verwaltung genannten Einsparungen sind allerdings notwendig

Nach den Beratungen im Arbeitskreis Personal ist auch die FDP-Fraktion der Auffassung, dass eine zweite Beigeordnetenstelle wünschenswert und zweckmäßig ist. Ein zweiter Dezernent soll die Effizienz und Serviceleistung der Verwaltung so verbessern, dass für alle – natürlich in erster Linie für die Bürgerinnen und Bürger – ein spürbarer Nutzen entsteht. Ziel muss es sein, insbesondere zukünftig im Bereich der Stadtentwicklung und Stadtplanung einen Dezernenten zu finden, der Fach- und Führungskompetenz hat. Das fehlte lange Jahre in Kerpen in dem genannten Aufgabenbereich, so die Meinung der FDP.

Die hierdurch entstehenden Kosten sollten aber im Wesentlichen durch Streichung einer frei werdenden Amtsleiterstelle kompensiert werden.

Hubert Erkes hierzu: „ Es reicht nicht aus, wenn lediglich eine Rückstufung der Freiwerdenden Amtsleiterstellen erfolgt, sondern eine der beiden Stellen sollte eingespart werden. 28.000 € als Einsparsumme sind zu wenig. Der technische Dezernent soll schließlich Koordinations- und Steuerungsfunktion übernehmen, die bisher weitgehend vom ausscheidenden Amtsleiter wahrgenommen wurde. Der AK Personal hat in der Tat einstimmig empfohlen, die zweite Beigeordnetenstelle einzurichten. Die Frage des Umfang der Einsparungen wurde aber ausdrücklich ausgeklammert, weil alle Fraktionen noch ihre Haushaltsberatungen abschließen müssen.“