FDP-Fraktion begrüßt Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Rathausumfeldes

12. Juli 2012, News

Vordringliche Aufgabe war es zunächst dafür zu sorgen, dass das alte Hallenbad nicht zu einer Ruine verkommt, sondern bald möglichst einer anderen Nutzung zugeführt oder abgerissen wird. Eine Nutzungsänderung ist angesichts der besonderen baulichen Gegebenheiten nicht realisierbar. So bot sich mit der Frage der Verlegung des Jobcenters eine Möglichkeit an, den Abriss zu realisieren und gleichzeitig eine erste sinnvolle Gestaltung des Areals in Angriff zu nehmen.

Selbstverständlich sollten die Bürger – wie es auch der Kerpener Ortsvorsteher bereits angesprochen hat – einbezogen werden, wenn in Zukunft die weitere Planung für das Rathausumfeld erfolgt. Der Abriss des alten Hallenbads und die Errichtung eines Bürogebäudes ist lediglich ein erster Schritt. Die FDP hat gerade Wert darauf gelegt, dass ein solcher Schritt nicht der weitere Entwicklung des Areals im Wege steht. Deshalb wurde auf meinen Wunsch hin auch der Arbeitskreis terminlich der Beratung zur Verlegung des Job-Centers vorgezogen.

Die FDP hält nach wie vor an ihrer Planung eines Bürgerparks fest, auch wenn zurzeit die finanzielle Situation keine Investitionen dieser Art zulässt.

Der Bürgerpark ist ein langfristiges Projekt, das nicht von heute auf Morgen realisiert werden kann. Es bleibt aber für die Liberalen eine wichtige Zukunftsmaßnahme. Wie der Name „Bürgerpark“ schon sagt, macht es Sinn die Bürger hieran rechtzeitig zu beteiligen.

Wichtig ist auch die Überlegung, ob nicht durch eine Teilvermarktung der Flächen Haushaltsmittel generiert werden können, die eine Parkanlage mit Freizeitwert finanzierbar erscheinen lassen. Langfristig wird es auch um die Frage gehen, ob der vorhandene Sportplatz mit Nebenanlagen verlegt werden kann.

Die Ansiedlung des Jobcenters wird zunächst einmal die Zufahrts- und Parkplatzsituation in dem fraglichen Bereich optimieren. Hiermit ist dann ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung der Flächen getan.