Reduzierung der kommunalen Rentenberatung auf Kernaufgaben

29. August 2012, News

FDP-Fraktion will nach Beendigung der Sommerpause Sparvorschläge weiter vorantreiben

Im Rahmen der dringend gebotenen Haushaltskonsolidierung hat sich die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen mit dem Personalbereich beschäftigt. Dabei wurde das Thema Personaleinsatz in der Rentenberatung untersucht.

Die FDP-Fraktion ist der Auffassung, dass auf eine Rentenstelle im Rathaus nicht verzichtet werden kann, hält jedoch eine Personaleinsparung für geboten. Sie hat beantragt, die derzeit bestehende Vollzeitstelle (40 Std.) auf eine halbe Stelle (20 Std.) zu reduzieren. Die eingesparte Ressource kann dann dort möglicherweise eingesetzt werden, wo durch weitere gesetzliche Aufgaben zusätzlicher Stellenbedarf gegeben ist.

Der Fraktionsvorsitzende Hubert Erkes erklärt hierzu: „Von uns werden ständig neue Stellen wegen der zusätzlichen Pflichtaufgaben gefordert. Wir müssen dann auch den Mut haben, freiwillige Leistungen zu streichen. Wir halten eine Einsparung in der Rentenstelle für möglich, ohne den Standard der Beratungsleistungen für den Antragsteller zu reduzieren. Bestehende Beratungspotenziale der Versicherungsträger und anderer fachkundiger Institutionen müssen stärker genutzt werden. Hier hat die Stadt eine Informations- und Aufklärungsaufgabe, die verbessert werden muss. Neben der Deutschen Rentenversicherung, die auch bisher zweimal monatlich im Rathaus Rentenberatung durchführt, bieten auch die anderen Versicherungsträger Rentenberatung in einem engmaschigen Beratungsnetz an.“