FDP-Kerpen sieht Veranstaltung “Freiheit und Sicherheit -Videoüberwachung im öffentlichen Raum” der Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit im Soziokulturellen Zentrum als Erfolg

14. September 2012, News

Kerpen. Die Veranstaltung am gestrigen Donnerstag zum Thema “Freiheit und Sicherheit -Videoüberwachung im öffentlichen Raum” sollte vor allem Informationen zu den Möglichkeiten der Videobeobachtung in Abgrenzung zur Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen bieten. Rund 40 Besucher aus dem Rhein-Erft-Kreis zeigten sich an den Ausführungen des Mönchengladbacher Polizeipräsidenten Hans-Hermann Tirre sehr interessiert. Tirre berichtete anschaulich von den Erfahrungen in Mönchengladbach. Neben Düsseldorf ist Mönchengladbach das einzige Präsidium in NRW, das Videobeobachtung im Rahmen eines Evaluationsprojekts an öffentlichen Plätzen durchführt. Videobeobachtung macht nach Ansicht Tirres nur dann Sinn, wenn das Bildmaterial zeitgleich von Polizeibeamten am Monitor gesichtet wird und im Verdachtsfall unverzüglich eingegriffen werden kann. Dies erfordert einen hohen Personaleinsatz.

In der Diskussion kam neben zahlreichen Bürgern die Ordnungsamtsleiterin der Stadt Kerpen Frau Schlösser zu Wort. Neben einer Klärung der Aufgaben- und Rechtslage des Ordnungsamtes hob sie die Ordnungspartnerschaft mit der Kerpener Polizei hervor. Diese ist bereits ein geeignetes Mittel um zum Beispiel an den Bahnhöfen Sindorf und Horrem die Zahl von Delikten zu verringern. Denn eine wesentliche Vorraussetzung für die Einrichtung von Videobeobachtung ist das Vorliegen von Kriminalitätsschwerpunkten. Und als diese gelten den Bahnhofsparkplätze derzeit nicht.

Zum Fazit der Veranstaltung gehörte die Erkenntnis, dass vor allem die politische Lösung auf Landesebene in Düsseldorf gefunden werden muss.