Was geschieht mit unseren behinderten Kindern in den integrativen Kindertagesstätten in Kerpen?

24. Oktober 2012, News

FDP-Fraktion befürchtet das mögliche Aus der jetzigen integrativen Kitas nach Rückzug des LVR aus der Förderung

Nach einem Papier des LVR und den jüngsten Presseberichten aus anderen Städten plant der LVR neben anderen Einsparungen auch den finanziellen Rückzug aus der Förderung im Bereich der Betreuung behinderten Kinder. Künftig sollen Therapiekosten der Kinder von der Krankenkasse übernommen werden. Diese prüfen aber restriktiver und manchen der Kindern wird vielleicht eine Behandlung abschlagen.

„Wir sind es unseren behinderten Kindern, deren Eltern und den Therapeuten, die im übrigen hervorragende Arbeit leisten, schuldig, schnellstmöglich über den aktuellen Sachstand genauestens informiert zu werden und zu beratschlagen, wie es weiter geht.“ „In meinen Augen wird ein sehr gut funktionierendes Modell der integrativen Gruppen zu Grabe getragen ohne genau zu Wissen wie die Zukunft aussieht“, so Heinz-Dieter Wildförster, Mitglied des Rates und jugendpolitsicher Sprecher der Fraktion.

Da dringend Informations- und Aufklärungsbedarf angesagt ist, beantragt die FDP-Fraktion eine Aufnahme dieses Punktes auf die Tagesordnung der nächsten JHA-Sitzung am 22.11.2012, verbunden mit Fragen an die Verwaltung.