FDP Kerpen begrüßt Ende der Praxisgebühr

26. November 2012, News

FDP-Bundestagswahlkampf beginnt vor Arztpraxen

Die Kerpener FDP begrüßt die längst überfällige Abschaffung der Praxisgebühr. Die von der CDU/FDP Regierungskoalition im Bund beschlossene Abschaffung zum 1. Januar 2013 macht nach Meinung der Liberalen in Kerpen den Weg frei für eine Entlastung von Patienten und insgesamt weniger Bürokratie für die Mitarbeiter in Arztpraxen.

}„Durch die Abschaffung werden die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland um rund 2 Milliarden Euro entlastet. Davon profitieren in erster Linie sozial schwache Menschen und insbesondere auch viele Senioren. Für sie waren die 10 Euro Praxisgebühr eine besondere Belastung.” so Christian Pohlmann, Vorsitzender des Stadtverbandes der Kerpener FDP. „Die FDP hatte sich auch in Kerpen für die Abschaffung stark gemacht und der Einsatz auf allen Ebenen hat sich nun gelohnt.”

Pohlmann betont weiterhin, dass die hohen Überschüsse der gesetzlichen
Krankenversicherung auf über 20 Milliarden Euro gezeigt haben, dass die Praxisgebühr in Zukunft nicht mehr zur finanziellen Sicherung der Krankenkassen notwendig ist. Auch habe sie ihr ursprüngliches Ziel, die Eigenverantwortung der Patienten zu stärken nicht erreicht. Statistisch
gesehen gehen gesetzlich Versicherte durchschnittlich 18 Mal im Jahr zu einem niedergelassenen Arzt, was im internationalen Vergleich sehr viel sei. Die Praxisgebühr hatte hier nicht zu einem Rückgang der Arztbesuche geführt.

Das Ende der Praxisgebühr ist ein Schritt in Richtung Solidarität und deshalb ein guter Beginn für den Start des Bundestagswahlkampfs!
Daher wird die FDP Kerpen im Januar des nächsten Jahres mit Arztpraxen die Bürgerinnen und Bürger über die geänderte Rechtslage informieren. Die Informationsoffensive wird jeweils an den ersten drei Montagen im Januar stattfinden.