FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kerpen ist bei Strom und Gas für Kooperationslösung und damit für den Einstieg in die Netze

10. April 2013, News

Kerpener Liberale hoffen auf gemeinsame Lösung mit Elsdorf und Bedburg, halten aber auch Einzellösung für umsetzbar

Nachdem die Stadt Bergheim durch die Verlängerung der Konzessionsverträge mit RWE aus einer gemeinsamen Lösung für alle vier Nordkreiskommunen ausgestiegen ist, hofft die Kerpener FDP-Fraktion nach wie vor auf eine Kooperation mit Elsdorf und Bedburg, hält aber auch eine Einzellösung für umsetzbar.

Die Kooperationslösung muss dem gesetzlichen Ziel eines sicheren, preisgünstigen, verbraucherfreundlichen, effizienten und umweltverträglichen Netzbetriebes Rechnung tragen.

Nach Meinung der FDP sollte der Abschluss eines neuen Stromkonzessionsvertrages mit RWE und eines Gaskonzessionsvertrages mit der Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft (GVG) Grundlage für eine Kooperationslösung sein. Mit RWE ist dann die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens als Stromnetzeigentumsgesellschaft möglich, mit der GVG sollte eine Beteiligung für das Gasnetz erfolgen. Diese Trennung wird für sinnvoll und zweckmäßig gehalten.

Der Fraktionsvorsitzende Hubert Erkes erklärt hierzu: „Neben den anderen wichtigen Zielen der Energieversorgung, die gewährleistet sein müssen, sind die wirtschaftlichen Chancen aus der Kooperation für Strom mit RWE und für Gas mit der GVG die beste Lösung, die wir als Liberale befürworten. Wir sind für den Netzeinstieg mit einem solchen Kooperationsmodell mit einer kommunalen Beteiligung von 51 % unabhängig von der Frage, ob Elsdorf und Bedburg mitmachen. Wir hoffen, dass hierfür in der nächsten Stadtratssitzung ein Mehrheitsbeschluss möglich ist.“