Ergebnis der Volkszählung „Zensus“ enthält wichtige Informationen für die Stadt und den Haushalt

24. Juni 2013, News

Das amtliche Ergebnis der sogenannten Kleinen Volkszählung (Zensus) wurde am 31.05.2013 vorgestellt. Für die Kolpingstadt Kerpen ergab die Bevölkerungszählung einen Wert von 63.273. Das sind 1.614 Bürgerinnen und Bürger weniger, als die Stadt auf ihrer Homepage als Wert für den 31.12. 2011 angibt. Das weibliche Geschlecht stellt die Mehrheit (32.290) und der höchste Bevölkerungsanteil liegt mit 39,03 % bei den 50-64 und über 65 jährigen, von denen es 24.700 gibt. Damit wird deutlich, dass die demografische Entwicklung sich auch in Kerpen verstärkt bemerkbar macht.

90,5 Prozent der Kerpener Bevölkerung sind Deutsche. Die Mehrheit (47,9 %) ist verheiratet oder lebt in einer Lebenspartnerschaft. An Erwerbstäti-gen werden insgesamt 30.170 Bürgerinnen und Bürger gezählt, 1780 haben angegeben, erwerbslos zu sein. ,,Insgesamt sind der Ergebnisse der 2011 vorgenommenen Volkszählung eine ziemliche Überraschung,“ betont Kandemir, Sprecher der Kerpener FDP. ,,insbesondere der statistische ,,Verlust” von 2,55 % der Kerpener Einwohner ist zwar im Vergleich zu den anderen Kommunen noch gering, aber trotzdem macht die ausgewertete Differenz zu der städtischen Statistik schon nachdenklich. Auch die demografische Entwicklung hat Kerpen voll im Griff. Die Ergebnisse sind sicherlich ein Grund für die FDP Kerpen, nach den Folgen für die Stadt und deren Haushalt zu erkundigen.” Kandemir sieht die weitere Bevölkerungsentwicklung in Kerpen mittelfristig als positiv an. ,,Langfristig muss man aber davon ausgehen, dass immer weniger Menschen die Kosten tragen, individuell also mehr zahlen müssen, wenn nicht gegengesteuert wird.”

Das Ergebnis der Volkszählung ist laut Kandemir für die Kerpener FDP Ansporn, sich mehr denn je für die Stadt einzusetzen und im Wettbewerb der Kommunen um jeden Einwohner zu kämpfen. ,,Das kann nur gelingen, wenn wir in allen Bereichen auf Qualität setzten und besser sind als die Konkurrenz. Ziel muss es sein, in Kerpen möglichst viele Arbeitsplätze anzubieten und dabei zu beachten, dass auch gut qualifizierte Menschen vor Ort ein Angebot finden. In diesem Zusammenhang muss weiterhin gutes Bildungsangebot angeboten werden, um so die Grundlage für eine qualifizierte Berufstätigkeit zu legen. Wir brauchen mehr Einwohner mit guten Einkommen, die hier auch einkaufen und Dienstleistungsangebote nutzen. Kerpen muss attraktiv bleiben für Investitionen von Unternehmen. Gewerbe- und Industrieflächen müssen sich nach den Bedürfnissen von potentiellen Investoren richten, damit sie nicht nach Alternativen außerhalb von Kerpen suchen.” sagt Kandemir und fügt abschließend hinzu: ,,Kerpen ist eine tolle Stadt mit einem hervorragenden Flair und starkem Potential. Die FDP in Kerpen kennt das Potential und ist der Garant für die weitere erfolgreiche Städteentwicklung.”