Sportentwicklungsplanung (SEP) aus eigener Kraft

04. Oktober 2013, News

Kerpen steht vor der Aufgabe einer umfassenden Sportentwicklungsplanung

In der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit und Kultur am 24.09. wurde die Entwicklung des Sportentwicklungsplans/Sportstättenentwicklungsplans beraten. Dazu liegt dem Rat und zuständigen Ausschuss ein Angebot des Instituts für Sportsoziologie der Deutschen Sporthochschule Köln zur wissenschaftlichen Begleitung der kommunalen SEP vor. Zur nächsten Sitzung des Sportausschusses im November soll ein zweites Angebot zur Honorarforderung von 61.761,-€ eingeholt werden. Für die FDP-Fraktion im Rat der Kolpingstadt Kerpen regte der Stadtverordnete Oliver Niederjohann alternativ eine SEP aus eigener Kraft an.

„Die erforderlichen Daten müssen ohnehin von der Verwaltung erhoben und geliefert werden. In anderen Kommunen waren derartige externe Planungsaufträge wenig nachhaltig, weil die Betroffenen oft nicht Ausreichend einbezogen wurden. Den Trend, dass die Gesellschaft auch in Kerpen bunter und älter wird, können wir auch ohne wissenschaftliches Institut erkennen. Die Materie ist, anders als etwa bei den Energiekonzessionen, nicht so komplex, als dass man sie nicht überblicken könnte und Detlef Geratz hat als zuständiger Abteilungsleiter löblicherweise angeboten, sich einzulesen und den Prozess zu lenken. Unterstützend könnten neben den städtischen Vereinen der Kreissportbund, politische Stiftungen und eine wissenschaftliche Hilfskraft eingebunden werden. Diese können in Workshops Vorstellungen zur sportlichen Zukunft der Kolpingstadt entwickeln“, so Niederjohann.