FDP Kerpen nimmt sich Beschwerden über stark kalkhaltiges Trinkwasser an

16. Dezember 2013, News

Laut Tamer Kandemir, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher der FDP Kerpen, bemängeln Bürgerinnen und Bürger zunehmend das stark kalkhaltige Kerpener Trinkwasser und die damit verbundenen Auswirkungen, beispielsweise auf die Hausinstallationen. Nach Meinung von vielen Eigentümern, die selbst in einer der betroffenen Ortschaften wohnen, müssten sämtliche Maschinen und Gegenstände, die mit dem stark kalkhaltigen Wasser in Kontakt kommen, in immer kürzeren Abständen entkalkt werden. Das betrifft zumeist Kaffeemaschinen, Wasserkocher oder Perlatoren der Armaturen.

„Normalerweise soll Kalk in Trinkwasser gesundheitlich unbedenklich sein. Andere Studien sehen das wiederum anders. Aber sehr hartes Wasser erhöht beispielsweise den Verbrauch von Spül- und Waschmittel, was den Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger belastet und zudem auch die Umwelt. Des Weiteren kann es Geschmack und Aussehen empfindlicher Speisen und Getränke beeinflussen.”

Offizielle Beschwerden an Stadtwerke seien laut Kandemir höchstwahrscheinlich nicht herangetragen worden. Aber eine zunehmende Unzufriedenheit mit der Wasserhärte würde in Kerpen verstärkt deutlich und entwickle sich zu einem diskutiertem Thema. Zumal ältere Kerpener Bürgerinnen und Bürger würden das aktuell kalkhaltige Trinkwasser als ungewöhnlich ansehen und sind der Meinung, dass in früheren Zeiten der Kalkanteil im Trinkwasser deutlich geringer gewesen sei.

Die Liberalen in Kerpen sehen daher den aktuellen Härtegrad in Kerpen bundesweit gesehen im oberen Bereich. Um eine außerordentliche Belastung in Form von stark kalkhaltigem Trinkwasser auszuschließen, soll dem mit zusätzlichen Untersuchungen auf den Grund gegangen werden. Kandemir sieht darin auch eine Klärung von offenen Fragen, die sich aus dem Diskussionen zu diesem Thema herausgespiegelt hätten. ,,Die FDP Kerpen wird daher einen Antrag einbringen, mit dem die Stadt Kerpen beauftragt werden soll, Wasseruntersuchungen vorzunehmen, um starke Kalkbelastungen im Trinkwasser auszuschließen und Möglichkeiten zur Optimierung der Trinkwasserversorgung in Kerpen mit seinen Ortsteilen zu erarbeiten.“