FDP Kerpen mit Fragenkatalog zur Bewerbung Förderprogramm ,,Soziale Stadt NRW“

04. März 2014, News

Die FDP Kerpen sieht das verfallene Hochhaus an der Maastrichter Straße als Hindernis für eine weitere positive Entwicklung des Kerpener Stadtteils. Nach Ansicht von Tamer Kandemir, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher der Kerpener Liberalen hat sich die Stadt Kerpen zu wenig bemüht und Initiative gezeigt, um sich dem Problem anzunehmen und nach Lösungen zu suchen. Dabei sei wertvolle Zeit sinnlos verstrichen.

Auch der alleinige Fokus auf die Fördergelder im Rahmen des Programms ,,Soziale Stadt NRW” ohne ein Konzept, mit dem die Stadt Kerpen die Bedingungen für eine Förderung nach dem Landesprogramm realistisch bedient, greift nach Meinung des liberalen Politikers zu kurz. „Es ist schön, dass die Stadt Kerpen nun wieder aufgewacht ist und sich endlich für eine Förderung bewerben will. Aber alleine die Tatsache, dass das Land die Fördergelder von 40 auf 150 Mio. € erhöht hat, bedeutet nicht, dass die Stadt Kerpen automatisch eine Förderung zugesprochen bekommt. An den Bedingungen hat sich im Gegensatz zur Förderhöhe nichts geändert.”

Kandemir verweist des Weiteren auf das damalige Gutachten der Verwaltung, das eine Bewerbung der Stadt Kerpen am Förderprogramm ,,Soziale Stadt NRW” als aussichtlos einstufte, weil der Kerpener Stadtteil die Bedingungen für eine Bewerbung nicht erfüllen würde. „Ohne ein umfangreiches Konzept handelt es sich nur um eine Luftnummer der SPD kurz vor der Kommunalwahl, um damit einige Bewohner des Kerpener Stadtteils kurzfristig anzusprechen. Und später ist nach der Wahl vor der Wahl. Ein Spiel auf Zeit ist aber völlig inakzeptabel.” so Kandemir.

Die FDP Kerpen hat daher ein Fragenkatalog zunächst für den Integrationsausschuss ausgearbeitet, mit dem Ziel, dass alle wichtigen Aspekte der weiteren Vorgehensweise mit einer umfangreichen Konzepterstellung zur Bewerbung von Fördergeldern für eine Beseitigung des Geisterhauses an der Maastrichter Straße diskutiert, erläutert und ausgearbeitet werden. ,,Es müssen endlich fundierte Pläne, Zahlen, Daten und Fakten für die weitere Vorgehensweise in der Maastrichter Straße vorgelegt werden.” so Kandemir.