FDP Kerpen fordert Maßnahmen für sichere Schulwege in Buir – Eltern sorgen sich um Sicherheit ihrer Kinder

11. April 2014, News
Peter Schittkowski

Peter Schittkowski

Auf Anfrage der besorgten Anwohner hat sich Peter Schittkowski, Vorstandsmitglied des Kerpener FDP-Stadtverbandes, des Problems der aktuellen Verkehrssituation in Buir angenommen. Der liberale Politiker möchte die Straßenübergänge der Schulwege mit Zebrastreifen für die Grundschulkinder im Kerpener Stadtteil sicherer machen. Insbesondere in Bereichen, in denen der Bürgersteig zu schmal ausfällt, erfordert nach Meinung des Buirer Politikers mehr Sicherheitsmaßnahmen für die Schulkinder. Auch könnten die Zebrastreifen Temposünder in den Tempo 30-Zonen bremsen und die Geschwindigkeitsbegrenzung des fließenden Verkehrs gewährleisten.

Diese Beschränkung würde insbesondere in viel befahrenen Bereichen des Stadtteils selten eingehalten. ,,Die Zebrastreifen könnte nach Ansicht der besorgten Eltern die Gefahrenlage wenigstens in diesem Bereich deutlich entschärfen. Als weitere denkbare verkehrssichernde Maßnahme ist die Intensivierung mobiler Geschwindigkeitsmessungen. Immer wiederkehrende Geschwindigkeitskontrollen an Stellen, von der kein Gefahrenpotential ausgeht, wie an der ” Alten Schule”, lehnen wir Liberale jedoch ab.” Einige Verkehrsverengungen im Ort wie z.B. die zwei Verkehrsverengungen in Höhe des ,,Kraffts-Hofes” und der Gabelung St.-Michelsstraße seien nur bedingt für eine Temporeduzierung geeignet. ,,Sie ermöglichen höchstens eine kurzfristige Herabsetzung der Geschwindigkeit. Sinnvoller sind dagegen sogenannte Verkehrsdellen, die wirksam und zielführend für Tempodrosselung sorgen“, so Schittkowski. „Auch in Zeiten klammer Haushalte erwarten die Anwohner, dass die Stadt Kerpen entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in Buir umsetzt, um die Sicherheit der Kinder auf unseren Straßen zu gewährleisten. Die Unfallgefahr ist in der derzeitigen Verkehrssituation viel zu hoch und muss beseitigt werden.”

Eine weitere Gefahrenquelle sieht der FDP-Politiker hinsichtlich des Parkplatzes an der Grundschule/ Kindergarten, der insbesondere wegen des hohen Verkehrsaufkommens vor Schulbeginn weitere Risiken für Unfälle birgt. „Es kommt zu brenzligen Situationen und häufig zu Rückstau. Das kann man verhindern, in dem die zweite Ein-/Ausfahrt des Parkplatzes wieder geöffnet wird. Der Rückstau könnte durch gekennzeichnete Einfahrt und Ausfahrt entsprechend entschärft werden. Alternativ könnte eine Verbreiterung der bestehenden Ein- und Ausfahrt erfolgen.”