FDP Kerpen: Provisorische Befestigungen der Neu-Manheimer Grundstücke zu öffentlichen Verkehrsflächen unzumutbar

25. April 2014, News
Rüdiger

Rüdiger Schmidt

In Neu-Manheim sollen nach Plänen der RWE die privaten Grundstückbefestigungen zu öffentlichen Verkehrsflächen zunächst provisorisch ausgebaut werden. Begründet wird diese Maßnahme mit Mehrkosten für die Einwohner, die im Vorfeld bei notwendigen Anpassungen von Grundstücksgrenzen anfallen können. Rüdiger Schmidt, Vorstandsmitglied der FDP Kerpen und selbst Anwohner Neu-Manheims kritisiert die RWE Power  und sieht die daraus resultierende zeitliche Verzögerung als unzumutbare Belastung für die Umsiedler. Nach Meinung des liberalen Politikers wünschen sich die Manheimer eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahme, um zusätzliche Beeinträchtigungen für die Einwohner bis zum Abschluss der Umsiedlungsmaßnahmen so gering wie möglich zu halten. Dabei sei ein schneller Endausbau der öffentlichen Verkehrsflächen notwendig.

,,Eine sofortige Vollziehung ist möglich, wenn bei mindestens zwei angrenzenden, bebauten Grundstücken, die Grundstücksgrenzen kostenneutral eingemessen und durch Hülsen markiert werden,” so Schmidt. „Diese Regelung trägt neben der Rechtssicherheit weiterhin dazu bei, dass dadurch die Grundstücksbefestigungen fertiggestellt werden können und die Lebensqualität der Umsiedler am neuen Wohnort enorm gesteigert werden kann.” Dabei stelle sich auch die Frage, wie mit bebauten Grundstücken zu verfahren sei, die an offensichtlich noch nicht vergebenen Grundstücken angrenzen würden.

 Hubert Erkes, Fraktionsvorsitzender der FDP Kerpen sieht die Besorgnis der Manheimer Umsiedler als berechtigt an und hat sich dem Thema angenommen. „Wir werden im Planungsausschuss eine entsprechende Anfrage einreichen. Wir wollen, dass die Verwaltung in Zusammenarbeit mit RWE Power prüft, wie für die Bürgerinnen und Bürger in Neu-Manheim erträgliche und möglichst kostenneutrale Lösung realisiert werden kann. Es besteht ein besonderes öffentliches Interesse an der sofortigen Umsetzung der Grundstücksbefestigungen. Die „Neu-Manheimer“ müssen endlich die Möglichkeit haben,  ohne Sand und Dreck vor der Haustür und auch im Haus wieder ein Stück mehr Normalität und Lebensqualität zu erhalten. Die Verzögerungstaktik der RWE bewirkt nur das Gegenteil.” so Erkes.