FDP Kerpen: Großes Interesse an Informationsveranstaltung über Rentenpläne der Regierung

14. Mai 2014, News
Ulrich Alda

Dahmar Kurm, Ulrich Alda (v.l.)

Im Rahmen der Informationsveranstaltung am vergangenen Donnerstag konnte die FDP Kerpen Ulrich Alda als Referenten begrüßen. Der Sprecher für Arbeit und Soziales der FDP-Landtagsfraktion in NRW war der Einladung der stellvertretenden Vorsitzenden der FDP Kerpen, Dagmar Kurm, gefolgt, um über das Thema „Rentenpläne der Regierungskoalition – Wer bezahlt die Wohltaten der GroKo?“ zu informieren. In der gut besuchten Veranstaltung, die im Restaurant ,,Zur Glocke“ in Kerpen stattfand, hatten damit interessierte Bürgerinnen und Bürger und Mitglieder die Möglichkeit,  mit dem liberalen Politiker über die Rentenpläne der Regierungskoalition zu diskutieren.

Höhere Renten für Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern, eine abschlagsfreie Rente für langjährige Versicherte mit 45 Beitragsjahren, erhöhte Erwerbsminderungsrenten für nicht mehr arbeitsfähige Menschen und ein höheres Budget für Rehabilitationsausgaben. Die von der Großen Koalition geplante Rentenreform kostet die Rentenversicherung bis zum Jahr 2020 etwa 60 Milliarden Euro. Die aktuelle Regierung will nach Meinung Aldas die teuerste Rentenreform seit Jahren umsetzen. Allein die Mütterrente würde unglaublich viel Geld kosten, ohne viel zu helfen. Wichtig sei es dagegen, das Vorsorgesystem für eine alternde Gesellschaft und die Beiträge für die junge Generation stabil zu halten, damit das System nicht zusammenbricht. Dies würde die Große Koalition mit ihrem rentenpolitischen Vorhaben aufs Spiel setzen. Alda sieht Reserven in der Rentenkasse dadurch schrumpfen, was mittel- und langfristig die Erhöhung der Rentenbeiträge nach sich ziehen würde. Die Belastung durch höhere Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, wie auch für Unternehmen, dürfte deshalb schon in einigen Jahren schneller steigen als geplant.

Dagmar Kurm sieht in dem eigenen Konzept der FDP zur Rentenreform eine vernünftige und sinnvollere Alternative zur Ausgabenorgie der schwarz-roten Koalition. „Warum soll es nicht möglich sein, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbaren können, wann man in Rente gehen will? Jeder Mensch sollte eigenverantwortlich beschließen, in welchem Alter man aufhören sollte, bzw. aufhören kann. Wolfgang Kubicki hat recht, wenn er sagt, dass die Menschen darüber in einer freiheitlichen Welt selbst entscheiden können.“ unterstützt Kurm die Ausführungen Aldas zum Rentenkonzept der FDP.