FDP engagiert sich für einen „Betreuten Spielplatz“ in Kerpen – Die Liberalen fördern Familien- und Einkaufsstadt Kerpen

21. Mai 2014, News

Spielplatz

Die FDP Kerpen sieht in der Kinder- und Familienfreundlichkeit einen zentralen Faktor für die weitere Entwicklung in der Kolpingstadt. Laut Tamer Kandemir, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher der Kerpener Liberalen brauchen Familien heute Rahmenbedingungen, die nicht nur eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Ferner soll es daneben auch die Möglichkeit geben, in einer kinder- und familienfreundlichen Stadt Familie und das Einkaufen miteinander zu vereinen. Da sind nach Meinung Kandemirs auch unkonventionelle Ideen, wie beispielsweise ein sogenannter ,,Betreuter Spielplatz in Kerpen” gefragt.

Betreute Spielplätze gibt es laut Kandemir in vielen kleineren wie größeren Städten. Sie werden in der Regel sehr erfolgreich angenommen. „Standorte in der Nähe von Einkaufszentren sind gefragt. Insbesondere für Eltern, die Zeit brauchen, Dinge zu erledigen, ist der ,,Betreute Spielplatz” meist die richtige Anlaufstelle. Der Nachwuchs kann mit Gleichaltrigen spielen und sich in der austoben. Das alles würde unter der Obhut von Betreuerinnen und Betreuern erfolgen, die Erfahrung mit Kleinkindern haben”, sagt Kandemir. „Eltern können damit ihre Kinder unter Aufsicht spielen lassen, während sie zum Beispiel einkaufen. Der betreute Spielplatz wird ebenfalls von Besuchern aus anderen Stadtteilen und Umland als willkommene Dienstleistung angenommen und Kerpen wird als Einkaufsstandort damit attraktiver. Später können weitere Spielplätze auf andere Kerpener Stadtteile ausgeweitet werden.”

Kandemir sieht den idealen potentiellen Standort für einen ,,Betreuten Spielplatz” in Kerpen auf dem wohl freien Grundstück zwischen dem Kaufland, der Bäckerei Voigt und dem SB-Pavillon der Kreissparkasse Köln im Erft-Karree. Die Umsetzung würde durch freien Trägern oder Vereine, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben, erfolgen. Durch regelmäßige Spenden der umliegenden Geschäfte, die von der Dienstleistung ebenfalls profitieren, und in Zusammenarbeit mit der AGK kann eine dementsprechende Spielmöglichkeit umgesetzt und betrieben werden. ,,Alternativ ist auch eine Spielbetreuung nach Porta- oder Ikea-System möglich, wobei ein ausreichender Raumbedarf zur Verfügung gestellt werden muss und die Kosten jeweils von allen getragen wird.”

Die FDP wird sich in diesem Hintergrund ein Konzept erarbeiten und einen umfassenden Beteiligungsprozess initiieren. Dabei werden laut Kandemir die Einkaufsgeschäfte im Erft-Karree und in der Kerpener City in die Planungen und Umsetzung eines betreuten Spielplatzes mit einbezogen. Mit innovativen Ideen sollen Alternativen und Umsetzungsmöglichkeiten in Arbeitsgruppen besprochen und zu einem Konzeptentwurf mit einem konkreten Zeitplan zusammengefasst werden. „Über die Umsetzung wird sicherlich noch einiges an Diskussionen über die Lande ziehen. Aber unkonventionelle Ideen sind dafür da, damit sie diskutiert werden können.” so Kandemir.

Bildquelle: www.hamburg-fotos-bilder.de / pixelio.de