Wolfgang Pfeil zu gestiegenen Tariflöhnen

01. Juni 2014, News
Wolfgang-Pfeil

Wolfgang Pfeil

Zum Bericht des Statistischen Bundesamtes über die im ersten Quartal 2014 gestiegenen Tariflöhne erklärt das scheidende Ratsmitglied der FDP Kerpen Wolfgang Pfeil:

„Es ist eine gute Nachricht, dass die Tariflöhne stärker gestiegen sind als die Inflationsrate. Die schlechte Nachricht ist, dass sich mit den Löhnen zugleich die Steuerlast für Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhöht hat. Wenn die Tariflöhne stärker steigen als die Inflationsrate, heißt das noch lange nicht, dass alle Beschäftigten tatsächlich höhere Löhne erhalten. Bei vielen wird die Lohnerhöhung von der höheren Steuer aufgezehrt.

Es ist mehr als peinlich, dass Union und SPD trotz monatelangen Streits diesen als kalte Progression bezeichneten Effekt nicht abschaffen wollen. Die Große Koalition hat die Interessen der Beschäftigten vollkommen aus den Augen verloren. Sie müssen höhere Rentenbeiträge und höhere Steuern bezahlen und so die Wahlgeschenke der Regierungsparteien finanzieren. Der Abbau der kalten Progression ist nun wie bereits in der letzten Legislaturperiode vorgesehen und von der FDP vorgetragen, endlich voranzutreiben. So schön es ist, wenn die Tariflöhne gestiegen sind, noch schöner wäre es, wenn davon auch was in den Taschen der Beschäftigten ankäme. Deshalb muss die kalte Progression weg, und zwar besser heute als morgen.“

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