FDP Kerpen fordert Maßnahmen gegen Mäuseplage in Manheim-Neu

24. August 2014, News
Rüdiger

Rüdiger Schmidt

Rüdiger Schmidt, Vorstandsmitglied der FDP Kerpen und selbst betroffener Umsiedler, sieht in der sich rasch ausbreitenden Feldmauspopulation in Manheim-Neu kurz- und mittelfristig ein gravierendes Problem auf die neue Siedlung bei Kerpen zukommen. Nach Meinung des liberalen Politikers klagen immer mehr Umsiedler über die derzeitige zyklischen Massenvermehrungen der Nagetiere. ,,Die neu angelegten Gärten werden in wenigen Tagen zum Schweizer Käse, es reihen sich Löcher an Löcher. Manche Gärten sind schon so untergraben, dass man bei Schritt und Tritt einsinkt.“ sagt Schmidt.

Bei einigen Manheimern würden bereits die Nerven blank liegen, wenn sie auf die über Nacht ramponierten, jüngst frisch eingesäten oder frisch ausgelegten Rollrasen blicken würden. ,, In Verzweiflung werden auf manchen Grundstücken Massen von Mäusefallen aufgestellt, um der Lage Herr zu werden.“ Schmidt fordert die Stadt auf gemeinsam mit der RWE entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um die Situation der Umsiedler zu verbessern. Nach Aussage des Manheimers muss neben den Vermögenswerten auch die Gesundheit geschützt werden. ,,Es ist schließlich bekannt, dass Mäuse ernstzunehmende Gesundheitsschädlinge sind, die von einer Vielzahl von Krankheitserregern befallen sein können. Diese können auch auf den Menschen übertragbar sein.“

Die Feldmaus, im Fachjargon als Microtus arvalis bezeichnet,  stammt aus der Unterfamilie der Wühlmäuse. Sie leben in der Regel in mäßig dichten bis sehr dichten Kolonien und errichten komplexe Erdbauten. Über ein verzweigtes System oberirdischer Eingänge und zum Teil viele Meter langer Laufgänge sind diese Feldmausbauten miteinander verbunden.  ,,Bis zu 10 Jungtiere alle 4 bis 6 Wochen sind theoretisch möglich. Da geht dem Gärtner hier die Luft aus. Hier muss möglichst schnell eine Lösung gefunden werden.“ so Schmidt.