FDP Kerpen kritisiert eklatante Wartezeiten für Telefon-Installation in Manheim-neu – Rüdiger Schmidt: Umsiedler bis zu 3 Monaten ohne Telefon

30. August 2014, News
Rüdiger

Rüdiger Schmidt

„Sie sind in der Planung Ihres neuen Hauses und wünschen eine leistungsstarke und zukunftssichere Multimedia-Versorgung?“ Mit diesen Worten wird in der Bauherren Information der Umsiedler Manheims für das Glasfasernetz der RWE Fiber-Net und Unitymedia geworben. Doch der Schein trügt.  „Viele Umsiedler haben bis heute noch kein Internet oder Telefonzugang. Wartezeiten von über 3 Monaten sind keine Seltenheit und zehren an den Nerven der Betroffenen.“ sagt Rüdiger Schmidt, Anwohner in Manheim-Neu und Vorstandsmitglied der Kerpener FDP. „Trotz bereits vorhandener Hauseinspeisungen an das RWE FiberNet klagen viele Umsiedler über die eklatant langen Wartezeiten bis ein Anschluss von Unitymedia freigeschaltet wird. Das den Umsiedlern angebotene Paket, als Kooperation zwischen RWE und Unitymedia, verspricht zukunftweisende Technologie wie Highspeed Internet und HD-TV.“ Eigens eingerichtete Ansprechpartner würden aber nach Meinung des Manheimers die schnelle Verfügbarkeit eines Anschlusses suggerieren,  damit es zur Vertragsunterzeichnung kommt. „Und dann passiert monatelang nichts mehr“.

Er fordert die Stadt gemeinsam mit RWE als Kooperationspartner auf, diesen Missstand zu beheben und die Umsiedler wieder an dem öffentlichen Telefonnetzteilhaben zu lassen „Wenn hier schon von Stadt und RWE geworben wird, dann bitte auch an eine zeitnahe Umsetzung denken. Wenn die Umsiedler monatelang nicht mehr telefonieren können oder sogar Internet-Shops nicht mehr gepflegt und betrieben werden können, dann geht es nicht mehr nur um fehlende Kommunikation mit der Oma aus Hamburg als ein Grundbedürfnis, sondern eben auch um mögliche finanzielle Verluste“ so Schmidt weiter. „Fremdanbieter wie zum Beispiel Net Cologne sind neben der Telekom und Unitymedia  in Manheim-Neu nicht berechtigt, die installierten Netze zu benutzen.“ so Schmidt.