FDP Kerpen kritisiert unzureichende Maßnahmen für sichere Schulwege in Buir

30. Oktober 2014, News
Peter Schittkowski

Peter Schittkowski

Die FDP Kerpen hält an ihrer Forderung fest, die Schulwege in Buir sicherer zu machen. Nach Ansicht von Peter Schittkowski, Vorstandsmitglied der FDP Kerpen und selbst Anwohner des Kerpener Stadtteils, ist der bisherige Umgang der Stadt Kerpen mit der aktuellen Verkehrssituation völlig unzureichend. Dagegen zeigt nach seiner Meinung jedoch der zwischenzeitlich ereignete Unfall,  bei dem ein neunjähriges Kind  in Kerpen-Buir verletzt wurde, die Dringlichkeit der Thematik einer präventiven Vorsorge zur weiteren Unfallverhütung. Nach Vorstellung der FDP sollen die Schulwege mit Zebrastreifen für die Schulkinder sicherer werden. Insbesondere in Bereichen, in denen der Bürgersteig zu schmal ausfällt, soll mehr Sicherheitsmaßnahmen geschaffen werden. Auch sollen Zebrastreifen Temposünder in den Tempo 30-Zonen bremsen und die Geschwindigkeitsbegrenzung des fließenden Verkehrs gewährleisten.

Vorschläge für eine Reduzierung der Unfallgefahren wurde von Seiten der Liberalen bereits eingereicht. „Diese Beschränkung wird insbesondere in viel befahrenen Bereichen des Stadtteils selten eingehalten.“ so Schittkowski.  „Die Zebrastreifen können wenigstens in diesem Bereich deutlich entschärfen. Einige Verkehrsverengungen im Ort wie z.B. die zwei Verkehrsverengungen in Höhe des ,,Kraffts-Hofes” und der Gabelung St.-Michelsstraße sind nur bedingt für eine Temporeduzierung geeignet. Sie ermöglichen höchstens eine kurzfristige Herabsetzung der Geschwindigkeit. Die Zebrastreifen aber können in Zusammenhang mit der Intensivierung temporärer mobiler Geschwindigkeitsmessungen mögliche Unfallgefahren deutlich entschärfen. Sinnvoll sind ebenfalls sogenannte Verkehrsdellen, die wirksam und zielführend für Tempodrosselung sorgen“, so Schittkowski. „Auch in Zeiten klammer Haushalte erwarten die Anwohner, dass die Stadt Kerpen entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in Buir umsetzt, um die Sicherheit der Kinder auf unseren Straßen zu gewährleisten. Die Unfallgefahr ist in der derzeitigen Verkehrssituation weiterhin viel zu hoch und muss beseitigt werden.”