FDP Kerpen: Europaschule idealer Veranstaltungsort für das Fest der Kulturen – Pohlmann: Veranstaltung ist von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung

24. Dezember 2014, News
Christian-Pohlmann

Christian Pohlmann

Mit Erstaunen nimmt die FDP Kerpen Beschwerden über die Genehmigungspraxis für das Fest der Kulturen der Verwaltung zur Kenntnis. Demnach gab es bereits beim letzten jährlich stattfindenden Fest bürokratische Hürden für die Genehmigung der Europaschule als Veranstaltungsort. Begründet wurde die zurückhaltende Unterstützung mit dem Fehlen eines Hausmeisters. Das sei auch der Grund gewesen, warum  bereits die ersten Veranstaltungen ausnahmsweise genehmigt wurden. Für das letzte Fest der Kulturen, das wie jedes Jahr am 3. Oktober stattfand und auch in diesem Jahr auf große Resonanz gestoßen ist, sei sogar beinahe eine Ablehnung des Antrages erfolgt, weil zum damaligem Zeitpunkt nach Aussage der Verwaltung ebenfalls kein Hausmeister für diesen Termin zur Verfügung gestellt werden konnte. Letztendlich wurde die Veranstaltung zwar genehmigt, die Genehmigung erfolgte aber nach Vorstellung der Verwaltung letztmalig. In Zukunft  soll das Fest der Kulturen dementsprechend nicht mehr in der Europaschule stattfinden.

Für Christian Pohlmann, Vorsitzender der FDP Kerpen, ist diese Vorgehensweise der Verwaltung nicht nachvollziehbar und völlig inakzeptabel. „Es kann nicht sein, dass eine mittlerweile derart bedeutende Veranstaltung wie das Fest der Kulturen dermaßen auf die Gnade der Verwaltung angewiesen ist. Ich sehe es als Skandal an, dass die Stadt der Veranstaltung diesen geringen Stellenwert entgegenbringt und mit bürokratischen Hindernissen die wertvolle Bemühungen des Vereins für Vielfalt der Kulturen für einen interkulturellen und interreligiösen Dialog in Kerpen erschwert. Das Fest der Kulturen gehört mittlerweile zu Kerpen und niemand will es missen.“  Die Veranstaltung sei stark verbunden mit den Menschen der Kolpingstadt. Eine Fortführung sei nach Ansicht Pohlmanns auch in Zukunft von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung, die nicht gefährdet werden soll. ,,Sollte auf Grund mangelnder Kooperation der Stadt Kerpen auf weitere Feste in Zukunft verzichtet werden, hat sie das auch zu verantworten. Jedenfalls ist eine Begründung mit dem Fehlen des Hausmeisters, um eine Veranstaltung in der Europaschule nicht zu genehmigen, weit hergeholt. Wir als FDP werden diese Angelegenheit zur Besprechung zunächst in den Integrationsrat einbringen. Von besonderer Bedeutung ist für uns die Frage, wie viele Anträge von Veranstaltungen auf Grund eines fehlenden Hausmeisters im letzten Jahr abgelehnt worden sind.“ so Pohlmann.