FDP Kerpen sieht hohes Unfallpotential am Horremer Stadion

18. Januar 2015, News

Logo_quadratisch-01Die FDP Kerpen nimmt sich Beschwerden von Anwohnern in Kerpen-Horrem an, die verstärkt beobachten, dass viele Autofahrer sich nicht ans Tempolimit halten.  Tamer Kandemir, Sprecher der Kerpener Liberalen, sieht in dem Verhalten der Autofahrer, die trotz des ausgewiesenen Tempolimits viel zu schnell fahren, ein erhebliches Unfallpotential. Auf der anliegenden Straße ,,Am Stadion“ seien Geschwindigkeitsüberschreitungen, im Gegensatz zur Horremer Merodestraße wie Kettelerstraße, im Besonderen zu beobachten. Vermutet wird, dass wohl die freie Sicht beim Abbiegen aus der Merodestraße viele Autofahrer zum Beschleunigen einlädt. In Gegenrichtung gibt es insgesamt drei Rechts-vor-Links-Straßen, die im Normalfall für Temporeduzierung sorgen sollen. Jedoch würden die meisten Autofahrer trotzdem ohne Beachtung eines möglichen Querverkehrs die Straßenordnung missachten und viel zu schnell fahren. Eltern würden sich daher auf Grund des rücksichtslosen Verhaltens um die Sicherheit ihrer Kinder sorgen, denn weder der auf dieser Ecke befindliche Kindergarten noch die regelmäßigen Trainings von verschiedenen Vereinen im Horremer Stadion würden Autofahrer dazu verleiten, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Des Weiteren seien sogar vor dem Stadion Motorrad-Rennen beobachtet worden.

„Die betreffenden Straßen in Horrem sind leider keine Ausnahmefälle. In Tempo-30-Zonen halten sich zu viele Autofahrer nicht an die Höchstgeschwindigkeit,“ sagt Kandemir. „ Jedoch muss sich die Stadt der geschilderten Problematik am Horremer Stadion wegen der steigenden Anzahl von Temposündern annehmen, bevor es zu Sach- oder gar Personenschäden kommt.“ Mit einem Antrag für den betreffenden Ausschuss schlagen die Kerpener Liberalen zeitnahe Maßnahmen wie beispielsweise stärkere Kontrollen der Gefahrenpunkte mit Geschwindigkeitsmessungen vor, um verkehrssichernde Maßnahmen zu gewährleisten. Weiterhin werden markantere Bodenmarkierungen vorgeschlagen. Dabei haben sich beispielsweise in anderen Städten Aufmalen von Quadraten in Schachbettform und sogenannten Spinnen aus visueller Sicht bewährt und andererseits bauliche Maßnahmen wie Verengungen und gewölbte Erhöhungen. „Sinnvoll sind sogenannte Verkehrsdellen, die wirksam und zielführend für Tempodrosselung sorgen. Die Unfallgefahr ist in der derzeitigen Verkehrssituation jedenfalls viel zu hoch und muss beseitigt werden.” so Kandemir.