FDP zu Beibehaltung des bisherigen Kartbahnstandortes: Abbaugebiet muss nicht verkleinert werden

18. Januar 2015, News
Hubert Erkes

Hubert Erkes

Die FDP Kerpen weist darauf hin, dass die Abbaugrenzen nicht in einem förmlichen Verfahren verkleinert werden müssten, um die Kartbahn an ihrem derzeitigen Standort zu erhalten. Die genehmigten Abbaugrenzen müssen nicht zwingend bis in den letzten Winkel ausgenutzt werden. Es liegt also alleine an RWE unter Berücksichtigung der aktuellen energiewirtschaftlichen Entwicklung, den alten Standort zu erhalten. Die FDP Fraktion hofft nach dem Gespräch mit der Bezirksregierung nun auf weitere Informationen über die bisherigen Erkenntnisse bei der Standortsuche.

Hubert Erkes hierzu: „Die klare Aussage der Bezirksregierung, dass der Stadt gegen ihren Willen kein Standort aufgezwungen wird, ist für das weitere Vorgehen wichtig. Die Erkenntnisse der Bezirksregierung im Rahmen der bisherigen Standortuntersuchung sollten allerdings  für die Stadt transparent werden. Mehr Information ist hier im Interesse aller Beteiligten sachdienlich und hilfreich  Ich habe den Eindruck, dass alle Fraktionen die Kartbahn grundsätzlich in Kerpen erhalten wollen. Deshalb sollte die Stadt jetzt von sich aus erneut in die Standortsuche einsteigen und die vor ein paar Jahren bereits angestellten Voruntersuchungen erneut aufgreifen und belastbar machen. Wir sind natürlich auch für eine Erhaltung der Kartbahn in Kerpen, aber es dürfen keine unzumutbaren Lärmbelästigungen für Wohnbaubereiche auftreten.“