Antrag zur Durchführung von Einbürgerungsfeiern in der Stadt Kerpen

30. Januar 2015, Anträge / Anfragen

antragBetr.: Antrag zur Durchführung von Einbürgerungsfeiern in der Stadt Kerpen

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

wir bitten den TOP „Einbürgerungsfeier“ auf die Tagesordnung der nächsten Integrationsratssitzung zu nehmen und beantragen folgende Beschlussfassung:

 „Der Integrationsrat beantragt bei der Stadt Kerpen die regelmäßige Durchführung von Einbürgerungsfeiern.“ 

 Begründung:

Der Integrationsrat der Stadt Kerpen hat sich bereits in der letzten Integrationsratssitzung am 17.09.2014 auf Anfrage der FDP-Fraktion intensiv mit der Notwendigkeit von „Einbürgerungsfeiern“ beschäftigt.  Dabei sprach sich in der Sitzung der Integrationsrat einstimmig dafür aus, bei der Stadt Kerpen Einbürgerungsfeiern, an der Eingebürgerte freiwillig teilnehmen sollen, anzuregen.

Demnach sollen die Einbürgerungsfeier in Kerpen regelmäßige offizielle Veranstaltungen der Stadt Kerpen sein, die von der Bürgermeisterin, von dem Bürgermeister oder im Verhinderungsfall von einer Vertretung geleitet werden. Der Integrationsrat soll bei der Vorbereitung und an diesen Feiern immer mit beteiligt werden.

Es wird mindestens eine Feier im Jahr für sinnvoll erachtet, beginnend in diesem Jahr mit einer kurzfristigen Prüfung einer zeitnahen Organisation für im letzten Jahr eingebürgerte Damen und Herren. Die Veranstaltung soll in der Regel aus Ansprachen der jeweils politisch Verantwortlichen aus der Stadt und einem musikalischen Rahmenprogramm bestehen. Dazu werden ein kleiner Imbiss und Getränke gereicht. Da die Einbürgerungsurkunde bereits im Vorfeld ausgehändigt wurde, soll ein Exemplar des Grundgesetzes überreicht werden.

Es soll darauf geachtet werden, für die Zeremonie einen repräsentativen Raum auszuwählen, beispielweise den großen Ratssaal,  evtl. Foyer des Rathauses oder andere dem Anlass entsprechende Orte, und eine dazu passende würdige Atmosphäre mit Blumenschmuck und Beflaggung. Im Anschluss an das offizielle Programm stehen die politischen Repräsentantinnen und Repräsentanten noch für persönliche Gespräche zur Verfügung.