Radwege: Sanierungsplan statt Flickschusterei a la SPD

14. Juli 2015, News
Christian-Pohlmann

Christian Pohlmann

Das Schutzblech scheppert, der Lenker bekommt mit jedem Loch im Asphalt einen Schlag versetzt, dass der Fahrradfahrer dahinter ihn kaum noch in den Händen halten kann: Eine Fahrt über manche Radwege entlang der Horremer Straßen kann einem so manches abverlangen. Vor diesem Hintergrund sieht der Vorsitzende des Kerpener FDP-Stadtverbandes, Christian Pohlmann, die Forderung der SPD, alle innerstädtischen Kreisel, inklusive Markierungen für sogenannte Radwegfurten und Zebrastreifen für Fußgänger, einheitlich markiert werden sollen, als völlig unzureichend an. Aus seiner Sicht versucht die SPD mit diesem Vorstoß von den tatsächlichen Problemen abzulenken und die Priorität auf vermeintlich kostengünstige Lösungen zu beschränken. Stattdessen soll nach Auffassung des liberalen Politikers die Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger durch kontinuierliche Geh- und Radwegsanierung gesichert werden. Deshalb soll nicht nur sporadisch, sondern jedes Jahr in die Geh- und Radwege investiert werden. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, reicht es nach Meinung Pohlmanns nicht aus, mögliche Sanierungsrückständige nur optisch zu kaschieren.

„Während sich die überregionalen Fahrradwege in einem guten Zustand befinden, müssen manche innerstädtische Radwege dringend saniert werden, denn sie sind teilweise in einem beklagenswerten Zustand. So haben an einigen Stellen beispielsweise Baumwurzeln den Asphalt hoch gedrückt und die Radwege in „Buckelpisten“ verwandelt. Dies kann neben der Unbequemlichkeit des Fahrens auch ein Gefahrenpotential bedeuten. Gerade bei Dunkelheit oder Nässe kann die Qualität der Radstrecken nicht richtig eingeschätzt werden und sie können eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle sein. Natürlich sind mit solchen Maßnahmen auch immer Kosten verbunden, aber im Vergleich zu Straßen sind Radwege wesentlich kostengünstiger zu sanieren.“ Damit dies umgesetzt wird, sei ein längerfristig angelegter Sanierungsplan notwendig. ,,Hier besteht ein dringender Handlungsbedarf statt Flickschusterei a la SPD.” so Pohlmann.