Manheim-Neu: Ortseinfahrt kein Aushängeschild für Besucher und Interessierte

17. August 2015, News
Rüdiger Schmidt

Rüdiger Schmidt

FDP kritisiert Pflegemaßnahmen des Grünflächenamts Kerpen

Wer derzeit am Ortskreisel Manheim-Neu von Langenich kommend einen Blick auf den Umsiedlungsort werfen möchte, blickt zuerst auf die Ortseinfahrt, die nach Ansicht der FDP in einem „katastrophalem Zustand“ ist. „Zwischen neu verlegten Pflastersteinen sprießt in Unmengen das Unkraut und man könne meinen, dass hier kein neuer Ort entstehe, sondern ein alter langsam der Natur zurück gegeben werde“ sagt Rüdiger Schmidt vom FDP Stadtverband Kerpen.

Zugewachsene und ungepflegte Ortseinfahrten, angrenzende „Schutthaufen“ auf dem einstigen Gelände der STRABAG, die die Infrastruktur wie Kanäle und Baustraßen errichteten, sowie wilde Erd- und Kieshaufen prägen das Erscheinungsbild. „Gerade hier muss die Stadt und RWE aus eigenem Interesse handeln. Bald werden die freien Grundstücke in die offene Vermarktung gehen und eine Ortseinfahrt prägt nun mal und schafft einen ersten Eindruck. „Die Umsiedler versuchen alles und investieren viel, um ihre privaten Grundstücke zu verschönern, zu gestalten und zu pflegen. Da sollte die Stadt nicht hinten anstehen, sondern versuchen, den ohnehin schwierigen Rahmen des Baugebietes in rechtes Licht zu packen. Ortseinfahrten gehören ohne Zweifel dazu“ so Schmidt weiter.

Die FDP Kerpen fordert die Stadt auf, gemeinsam mit RWE entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Eine entsprechende Anfrage wird eingeleitet.