Antrag: Schlaglöcher Manheim-Neu / Grundstückswege und Einfahrten

23. September 2015, News

antragSehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in Manheim-Neu kritisieren, dass mittlerweile unzählige Schlaglöcher in den aufgerissenen und notdürftig zugeschütteten Baustraßen sowie Zufahrten zu privaten Grundstücken nicht beseitigt werden. Das erfolgte auch nicht vor dem Hintergrund, dass dieses Problem bereits auch in der Vergangenheit in mehreren Bürgerbeiratssitzungen und auch in anderen Gremien angesprochen und um Nachbesserungen gebeten worden ist. Eher ist das Gegenteil zu erkennen, und der Zustand der Straßen hat sich signifikant verschlechtert.

Im Zuge von Verlegungen von Versorgungsleitungen entstehen Schächte, die später jedoch nur mit Kies verschüttet werden, anstatt sie mit bituminösen Materialien dauerhaft zu schließen. Bedingt durch Regenfälle werden diese Kies-Schüttungen frei gespült, wobei zum Teil große Schlaglöcher entstehen. Des Weiteren wurde von Seiten der Stadt und der RWE angeraten, das Befestigen der Grundstückswege und Einfahrten auszusetzen, bis der finale Straßenbau beendet ist. Das führt jedoch dazu, dass auf Kosten der Umsiedler eine Möglichkeit (beispielsweise durch Unmengen an Schotter) geschaffen werden müsste, um die Ungleichheit zwischen Grundstück und Baustraße auszugleichen, damit die Eigentümer halbwegs trocken in die Häuser gelangen können. Bei weiterer Baumaßnahme, wie beispielsweise zusätzliche Parkstreifen neben den Bürgersteigen, würde das zu noch mehr Kosten für die Umsiedler führen.

Wir stellen vor diesem Hintergrund folgenden Antrag, mit der Bitte um zeitnahe Umsetzung:

  • Die Verwaltung möge prüfen, in wie weit eine die provisorischen Kiesschüttungen durch dauerhafte Materialen ersetzt werden können, damit keine Schlaglöcher entstehen.
  • Sie möge prüfen, ob die bestehenden Schlaglöcher zeitnah zu beseitigen sind, möglichst in dauerhafter Art. Zu sichern ist also, dass die desolaten Baustraßen dauerhaft und bituminös in Stand gesetzt werden.
  • Des Weiteren wird die Verwaltung gebeten, eine Kostenübernahme der provisorischen Hauszugänge und saubere Zufahrten durch RWE zu prüfen. Neben der Kostenerstattung ist eine kostenlose Aufschüttung der besagten Ungleichheiten durch die RWE in Zusammenarbeit mit der Stadt Kerpen zu prüfen und umzusetzen.