FDP Kerpen sieht Demontage der Spielgeräte in Manheim-alt kritisch

28. September 2015, News
Rüdiger Schmidt

Rüdiger Schmidt

Mit Erstaunen reagierte Rüdiger Schmidt, Mitglied im Stadtvorstand der FDP Kerpen, als er feststellen musste,  dass diverse Spielgeräte des einst hoch frequentierten Spielplatzes, Im Etschröttgen,  Manheim-alt,  teils demontiert wurden, um in der neuen KiTa in Manheim-neu nach Aufbereitung wieder aufgebaut zu werden.

„Bisweilen bin ich davon ausgegangen, dass über die RWE-Entschädigungspraxis genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um neue  Spielgeräte am Umsiedlungsort zu errichten, auch wenn nichts dagegen spricht, noch gute brauchbare Einrichtungsgegenstände am neuen Ort wiederzuverwenden,“ so Schmidt. „Es ist durchweg positiv zu sehen, dass Kosten gespart und nichts unnötig verschrottet wird, nur hat man bedauerlicherweise die noch im Alt-Ort lebenden Familien vergessen, die nun mit teils geplünderten Spielplätzen auskommen müssen.“  Unverständlich in diesem Zusammenhang und im Hinblick auf die Spielgeräte-Demontage sei auch die Tatsache, dass die Stadt Kerpen hauptsächlich Flüchtlingsfamilien in Manheim (alt) untergebracht hätte und es wohl anzunehmen ist, dass weitere folgen.

„Hier appellieren wir an die Stadt und an RWE, in Zukunft mit etwas mehr Feingefühl vorzugehen, und fordern zudem die Verwaltung auf, gemeinsam mit RWE dafür Sorge zu tragen, die noch offenen und bespielbaren Plätze  in einen gepflegten Zustand  zu versetzen, denn auch die Pflege der ehemals öffentlichen Anlagen lässt phasenweise zu wünschen übrig“ so Schmidt.