FDP Kerpen verleiht LIBERALE IDEE an Martin Sagel

06. Oktober 2015, News

Fdp LogoFür besonderes bürgerschaftliche Engagement gibt es auch in diesem Jahr die Liberale Idee. Seit mittlerweile 2001 vergibt die FDP Kerpen diese Auszeichnung und ist froh darüber, wieder einen Preisträger gefunden zu haben, der das vorlebt, was Kerpen, seine Stadtteile und das Leben auszeichnet- eine gelebtes Einsetzen in dankenswerter Weise für andere Menschen. Die Kerpener Freidemokraten verleihen vor diesem Hintergrund die Liberale Idee an Martin Sagel.

„Er ist ein engagierter Bürger, der mit seiner Art und besonderen Persönlichkeit viele Menschen zum Mitmachen animieren und begeistern kann. Das beweist er insbesondere mit dem Kerpener Vater-Kind-Kreis, den er 2009 gegründet hat und mit der Initiative auch die Evangelische Kirche begeistern konnte, dem der Kreis seitdem angeschlossen ist.“ begründet Christian Pohlmann, Vorsitzender der FDP, die Entscheidung des Kerpener Stadtverbandes für den neuen Preisträger. „ Martin Sagel ist von Anfang an die treibende Kraft und der Initiator, mit dem Ziel, dass Väter mit ihren Kindern mehr Zeit verbringen. Er organisiert im Rahmen des Vater-Kind-Kreises in regelmäßigen Abständen gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge für Väter und auch für Großväter mit ihren Kindern oder Enkelkindern im Alter von drei bis 13 Jahren. Darüber hinaus leistet der Kerpener für die Integration besondere Verdienste, denn der Vater-Kind-Kreis ist überkonfessionell ausgerichtet. Besonderes Anliegen dabei ist, dass die Väter zu ihren Kindern finden und auch der Kontakt zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen verstärkt werden sollen und dadurch Gemeinsamkeiten entdeckt werden. Diesem Angebot folgen immer mehr Väter und ihre Kinder und die Zahl der Teilnehmer wächst beständig.“ Wanderungen, Fahrradtouren, Besuche von Museen und Gotteshäusern sowie Kanutouren und Zeltcamps an den Sportanlagen des Kerpener Gymnasiums machen nach Aussage Pohlmanns den Vater-Kind-Kreis zu einem besonderen gesellschaftlichen und sozialen Ereignis.

Für die FDP machte auch die außergewöhnliche Anzahl der ehrenamtlichen Tätigkeiten Sagels, die kaum alle aufgezählt werden können, eine Entscheidung leichter. Beispielweise besucht er Seniorinnen und Senioren zu Hause, die er kostenlos als Zauberer mit seinen Künsten beeindruckt. Darüber hinaus begleitet er jedes Jahr die Sternensinger der katholischen Kirche in Kerpen, auch arbeitet er ehrenamtlich für den Kindergarten,  Grundschule und die Gesamtschule. Seit 2011 ist er auch im Mitglied im Vorstand des Vereins der Vielfalt der Kulturen in Kerpen e.V. und 2014 wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Der Verein organisierte in diesem Jahr zum vierten Mal das Fest der Kulturen, das nunmehr zum festen und wichtigen Bestandteil geworden ist. Der 3. Oktober ist ohne dieses Fest in Kerpen nicht mehr denkbar. Sagel moderierte das Fest der Kulturen auch in diesem Jahr und hat sich mittlerweile mit dieser Aufgabe einen Namen gemacht und sich erfolgreich positioniert. „Für die FDP war es auch bemerkenswert, dass die Initiative immer wieder erfolgreich Sponsoren akquiriert, die das Fest zu dem machen, was es auch ist. Martin Sagel leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Seine Projekte kommen ohne finanzielle Unterstützung oder personelle Belastung seitens der öffentlichen Kassen aus. Sie sind ehrenamtlich oder werden mithilfe von Sponsoren umgesetzt. Eine solche nachhaltige und vorbildliche Aktivität hat den Preis verdient. Deshalb macht es uns eine besondere Freude,  Martin Sagel für seine Verdienste zu ehren.“ so Pohlmann.

“Die Liberale Idee” ist eine jährlich ausgesprochene Auszeichnung der FDP Kerpen für Projekte, Initiativen und Aktionen Kerpener Bürger, Vereine oder Firmen, die dem liberalen Gedanken folgen, selbst aktiv werden und so aufzeigen, dass jeder Einzelne in unserer Gesellschaft etwas bewegen kann. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehörten beispielsweise der Sindorfer Kükenclub und das Integrationsprojekt „Kerpen boxt sich durch“ der Kerpener Realschule, sowie die Verleihung des Preises an Karl Barbier im letzten Jahr.