FDP Kerpen kann sich ein gemeinsames Gewerbe- und Industriegebiet mit der Stadt Hürth vorstellen

27. November 2015, News
Christian Pohlmann

Christian Pohlmann

Die Nachricht der zunehmenden Bedenken Erftstädter Politiker zum geplanten Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet zwischen den benachbarten Ortsteilen Erftstadt-Kierdorf und Hürth-Berrenrath stößt bei den Kerpener Freidemokraten auf Unverständnis. Für die FDP handelt es sich dabei um keine besonders angenehme Situation in einer Partnerschaft, zumal eine Erweiterung vor allem für die Nachbarkommunen von erheblicher Bedeutung sei und die Fläche auch für den Rhein-Erft-Kreis als regional bedeutsam eingestuft werden könne. Für den Kerpener FDP-Vorsitzenden Christian Pohlmann ist vor diesem Hintergrund die Positionierung von CDU und Grünen in Erftstadt nicht im Interesse einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik im Kreis, denn die Nachfrage von Unternehmen nach mehr Fläche in Kommunen des Rhein-Erft-Kreises sei sehr groß.

 „Die Kleinstaaterei muss endlich hinter uns liegen. Interkommunale Gewerbe- und Industriegebiete sind eine Chance für die Zukunft, denn alle Kommunen weisen mittlerweile immer weniger Flächen für Unternehmen auf. Deshalb ist eine intensive Zusammenarbeit auf diesem Gebiet von besonderer Wichtigkeit“, sagt Pohlmann. “Wir benötigen interkommunale Gewerbegebiete, damit sich wachstumsorientierte mittelständische Unternehmen, ebenso  wie Jungunternehmer, Existenzgründer und Spinn-Offs ansiedeln können. Wir müssen endlich ernst machen mit unserem Ziel des Strukturwandels, denn wer im Rhein-Erft-Kreis investiert, schafft auch hier Arbeitsplätze, damit profitieren die Kommunen von den Gewerbesteuereinnahmen und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Rhein-Erft-Kreis steigt.“

Die Kerpener Freidemokraten können sich nun auch eine gemeinsame Flächenentwicklung der Städte Hürth und Kerpen vorstellen. „Wenn die Mehrheit aus CDU und Grünen in Erftstadt gegenüber dem Vorhaben weiterhin sehr kritisch bis ablehnend zeigt, könnten Kerpen und Hürth auch zu zweit das interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet umsetzen. Wir sehen die Chancen, weniger die Risiken für unsere Stadt.“, so Pohlmann abschließend.