Einigkeit im Rat bei Flüchtlingsunterbringung

12. Juli 2016, News

Logo_quadratisch-01FDP geführter Integrationsrat maßgeblich an erfolgreichem Ratsbeschluss zum Bau dauerhafter Wohnstandorte beteiligt.

Unter reger Beteiligung der Bürgerschaft hat der Rat der Stadt Kerpen heute einstimmig  die dauerhaften Wohnstandorte für die Unterbringung von Flüchtlingen in Kerpen Sindorf, Blatzheim und Brüggen  beschlossen.

Die auf verschiedenen Bürgerinforma-tionsveranstaltungen geäußerten  Anregungen und Bedenken der unmittelbar betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner konnten unter liberaler Federführung im vorbereitendem Integrationsrat  kompromissfähig formuliert und nun erfolgreich im Haupt-und Finanzausschuss sowie dem anschließend tagendem Stadtrat als Beschluss umgesetzt werden.

Die zum Teil aus den Vorgängen der Silvesternacht 2015/16 im Umfeld des Kölner Doms bzw. des Kölner Bahnhofs genannten Vorbehalte und Anregungen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger zur Belegung, nun vorrangig mit Familien, sowie der  Wunsch nach angepasster und maßvoller Belegung zur Förderung der Integration als auch zur Vorbeugung einer möglichen Überfremdung des Quartiers fanden ebenso Berücksichtigung wie auch der Erhalt der  Grün- und Spielflächen durch  sinnvolle Neu-Platzierung  der Wohnhäuser und Parkplätze.

Die Stadtverwaltung Kerpen verfolgt die Absicht mit drei Pilotprojekten Wohnraum für Flüchtlinge in Form von festen Wohneinheiten zu schaffen, da die geplanten und derzeit ausgebauten Containerstandorte an der Bruchhöhe in Sindorf, an der Humboldtstraße in Kerpen und am Blatzheimer Weg in Buir mit einer Kapazität zur Aufnahme von bis zu maximal 500 Personen nur als temporäre Standorte konzipiert wurden. Die neu zu errichtenden Wohneinheiten sollen nach ihrer Nutzung als Flüchtlingswohnung dem geförderten Wohnungsbau zugeschrieben werden.