Klage gegen den verkaufsoffenen Sonntag am 21. Mai 2017 in Kerpen anlässlich des Trödelmarktes

17. Mai 2017, News

Pohlmann: Ver.di-Aktionismus ist unverantwortliche Bevormundung kommunaler Politik

Kerpen. Nach dem Bekanntwerden einer Klage der Gewerkschaft Ver.di gegen den in Kerpen für diesen Sonntag angesetzten verkaufsoffenen Sonntag, üben die Freien Demokraten massive Kritik an Ver.di. Die FDP stärkt dabei die Verwaltungshaltung, vor Gericht nicht gegen Ver.di nachgeben zu wollen. Die Liberalen bezeichnen das Handeln von Ver.di als unverantwortlich und einen Schlag gegen die lokale Bevölkerung und Händlerschaft.

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„In Zeiten des zunehmenden Onlinehandels ist die Stärkung der Innenstädte eben auch durch verkaufsoffene Sonntage immens wichtig. Man kann doch keinem Kerpener unter 30 mehr erklären, wieso am Sonntag zwar ein Einkauf bei Zalando möglich ist, aber nicht bei der Boutique oder dem Spielwarenladen um die Ecke. Die Gewerkschaft Ver.di betreibt hier ihre Landespolitik auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger. Und das drei Tage, nachdem die restriktive Politik von rot-grün von den Wählern krachend abgelehnt worden ist. Ver.di betreibt Landespolitik auf Kerpener Kosten“, so Christian Pohlmann, Vorsitzender der FDP Kerpen.

Auch der Fraktionsvorsitzende der FDP, Oliver Niederjohann, kritisiert die Aktion von Ver.di: „Der Online-Markt steigt Jahr für Jahr, zuletzt um 9%. Der Handel in unseren Städten hingegen stagniert, zuletzt bei gerade einmal 0,2% in 2016. Was die Gewerkschaften hier machen, ist eine massive Behinderung des innerstädtischen Handels. Da werden wir als Freie Demokraten nicht tatenlos zuschauen. Die weitergehende und rechtssichere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten wird vom neugewählten Landtag umgesetzt werden, da bin ich mir sicher.“, so Niederjohann.