Kerpener Liberale wollen mehr Spender für Hundekottüten

13. September 2017, News

Kerpener Liberale lassen erneut die Aufstellung von Spendern für Hundekottüten an häufig frequentierten Orten im Stadtgebiet prüfen.

Freya_275x200Mit einem Antrag vom 05.07.2017 beantragte die FDP-Fraktion den Verunreinigungen von Wegen, Plätzen und Parkanlagen durch Hundekot entgegen zu wirken. Neben diesem möglichen freiwilligen Angebot der Kolpingstadt fordern die Liberalen mehr Konsequenz bei Missachtung des satzungsgemäßen Ordnungsrechts der Kolpingstadt, das besagt, das „durch die Tiere verursachte Verunreinigungen unverzüglich und schadlos zu beseitigen“ sind.

Gleichwohl die Kolpingstadt Hundebesitzer bereits jetzt mit der Abgabe von jährlich rund 105.000 kostenlosen Hundekottüten auf Anfrage beim Ordnungsamt unterstützt, klagen immer noch große Teile der Bevölkerung über verunreinigte Wege und Spielflächen. Nicht nur die tierischen Hinterlassenschaften sind hier der Grund der Beschwerde, sondern eben auch die gefüllten und arglos entsorgten Beutel der Hundebesitzer in Gebüschen oder am Wegesrand aufgrund fehlender Abfallkörbe. Das Verständnis des Unbehagens einen gefüllten Hundekotbeutel mit sich zu führen, teilen die Liberalen hier mit den Hundebesitzern.

„Einem Hund kann auch der noch so begnadetste Hunde-Flüsterer nicht beibringen wo er seine Hinterlassenschaft niederzulegen hat. Wenn er muss, dann muss er und es wird ihm egal sein wo der geeignete Platz ist. Mit diesem Verständnis müssen wir auch jene ansprechen, die eben keinen Beutel mit sich führen, und auch all jene im Focus haben, die, verständlicherweise, keine Lust haben einen vollen Hundekotbeutel durch die Gegend zu tragen. Hundewiesen sind in diesem Zusammenhang sicher nicht das geeignete Mittel der Hinterlassenschaften Herr zu werden, denn jeder Hundebesitzer weiß, dass unsere vierbeinigen Freunde nur die Plätze fürs große Geschäft aufsuchen, die noch unbefleckt sind.  Sicherlich, und auch dafür müssen wir Sorge tragen, gilt es das Stadtrecht konsequent umzusetzen und auch, bei Missachtung, angemessen zu verfolgen“ so Oliver Niederjohann, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten.

„Eine einmalige Investition, der Kostenaufstellung der Verwaltung folgend von rund 21.500 Euro und dem dann wiederkehrendem Aufwand von ca. 8300 Euro pro Folgejahr, sollte auch in einem Haushalt wie dem der Stadt Kerpen machbar sein.

Wenn wir Zeichen setzen wollen, wenn wir die Sensibilisierung treiben wollen, und wenn wir vor allen Dingen den Hunden und deren Besitzern sowie allen Bürgern und Bürgerinnen der Stadt etwas Sinnvolles bieten wollen, dann sollte die Koalition gemeinsam für eine Aufstellung der Spender und einen Ausbau der Papierkörbe im Stadtgebiet stimmen. “ so ergänzend Rüdiger Schmidt, stellvertretender Vorsitzende des Stadtverbands.