FDP setzt sich für Umdenken bei der Reinigung städtischer Flächen ein

03. Oktober 2017, News

Unabhängiges Gutachten stellt mindestens 460.000 Euro Ausgabensenkung in Aussicht.

Rund 1,1 Mio. Euro betragen die finanziellen Aufwendungen der Kolpingstadt zur Reinigung der städtischen Flächen. Je zur Hälfte werden die Reinigungsarbeiten durch eigenes Personal und Fremdfirmen durchgeführt. Insgesamt 36 Reinigungskräfte beschäftigt die Kolpingstadt.

Die nun vorliegenden Ergebnisse der von den Kerpener Freidemokraten zur Haushaltsplanung eingebrachten Organisations-, Effizienz- und Aufgabenuntersuchung macht auf die zu erwartende altersbedingte Fluktuation in den kommenden Jahren aufmerksam und empfiehlt, die freiwerdenden Stellen nicht nachzubesetzen, denn laut Gutachter sei Fremdreinigung zu weitaus besseren wirtschaftlichen Konditionen zu realisieren sein als durch eigene städtische Mitarbeiter.

Auch eine Überprüfung und Neuverhandlung der bestehenden Altverträge kann zum Einsparpotential in Höhe von ca. 460.000 Euro zu Gunsten der Stadtkasse beitragen.

„Dass alle derzeitigen Altverträge zur Reinigung innerhalb des Stadtgebietes einer Prüfung und gegebenenfalls einer Neuverhandlung zu unterziehen sind, erscheint in Anbetracht der vom Gutachter benannten Vergleichswerte mehr als verständlich.“ stellt Oliver Niederjohann, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten, fest.

„Eine zusätzliche kumulative Einsparung von ca.  125.000 Euro Personalkosten bei konsequenter Fremdvergabe durch Ausscheiden des eigenen städtischen Personals kann und muss man im Hinterkopf halten. Die Überprüfung und Neuverhandlung der Altverträge muss jetzt, unter Wahrung etwaiger Vertragslaufzeiten, schrittweise beginnen.“ so Niederjohann weiter.