FDP: Finanziellen Spielraum in Kerpen stärken

25. Dezember 2017, News

Niederjohann: Wir müssen finanzielle und strukturelle Stärke nutzen

Oliver Niederjohann

Oliver Niederjohann

In der letzten Ratssitzung in diesem Jahr hat der Kerpener Stadtrat am Dienstagabend den Haushalt für 2018 verabschiedet- mit den Stimmen von CDU, FDP und BBK/Piraten. SPD, Grüne, Linke und UWG verweigerten die Zustimmung. In der anschließenden Haushaltsrede fasste Oliver Niederjohann, Vorsitzender der FDP-Fraktion, seine Meinung zum vorgelegten Haushalt 2018 zusammen und hielt Rückschau auf das zu Ende gehende Jahr.

„Wir werden uns für eine Verbesserung des Nahverkehrs und Nachtbus, für einen Neubau des Gymnasiums, für ein effektives Bodenmanagement und eine zukunftsorientierte Stadtplanung einer wachsenden Kommune einsetzen.“ sagt Niederjohann, auch wenn er mittelfristig keinen  großen finanziellen Spielraum sieht. Denn das Defizit und die Schuldenentwicklung  der Stadt Kerpen würden auch weiterhin nicht von der guten Konjunktur und von Sondererträgen profitieren. „Der Weg erfolgreicher Kommunen führt dabei aber trotzdem weiter über geringe Steuersätze und gute Wirtschaftsförderung zu höheren Einnahmen. Das verschafft unserer Stadt in Zukunft auch mehr Spielraum.“ Aber der Fraktionsvorsitzende betonte auch: „Wir brauchen in Kerpen dringend mehr Gewerbeflächen.“

Die günstige wirtschaftliche Situation gerade auch in Kerpen habe den Haushalt 2018 positiv beeinflusst, die sich aber auch schnell ändern könne. Deshalb müsse Kerpen seine finanzielle und strukturelle Stärken nutzen. „Eine effektiveres Gebäudemanagement, striktere Budgetierung, eine Erhöhung der Kostendeckung, schlanke und effektive Verwaltung und eine Stärkung des Ehrenamtes machen unsere Stadt zukunftsfähig.“ betonte Niederjohann und bedankte sich am Ende seiner Rede bei seinen Fraktionsmitgliedern, „ohne die die Arbeit hier im Rat kaum zu schaffen wäre.“