FDP-Liste im Integrationsrat will Drogenprävention stärken

19. Februar 2018, News
Sami Dogan

Sami Dogan

Die Kerpener FDP-Liste setzt sich für eine effizientere Drogenprävention und mehr Hilfsangebote vor allem in der Maastrichter Straße ein. So schnell wie möglich sollen Politik und Verwaltung dem Drogenhandel ein Ende bereiten, das unter anderem mit einer besseren Vernetzung der Präventionsangebote und vermehrten Einsatz von Streetworkern in diesem Viertel ermöglicht werden soll. Was weiß die Stadt Kerpen über Drogenprobleme in der Maastrichter Straße? Was tut sie? Um das zu erfahren, hat die FDP-Liste nun eine Anfrage im nächsten Integrationsrat gestellt.

„Wir empfehlen eine Präventionsstelle Drogenkonsum im geplanten Begegnungszentrum an der Maastrichter Straße, sowie einen verstärkten Streetworker-Einsatz, um den zunehmenden Drogenkonsum besser eingrenzen und den Betroffenen von Drogensucht besser helfen zu können“, sagt der Vorsitzende der FDP-Liste im Integrationsrat, Sami Dogan. Anwohner würden vermehrt über die Problematik des zunehmenden Drogenkonsums berichten. „Dabei werden insbesondere vermehrte Polizeieinsätze verlangt. Aber Erfahrungen zeigen, dass damit das Problem häufig nicht wirklich bekämpft, sondern meist nur verschoben wird.“ Wenn die Problematik nachhaltig und effizient angegangen werden soll, müsse auch die Ursachen besser bekämpft werden. „Dies geht nur, in dem betroffene Drogensüchtige Hilfsangebote erhalten können.“

Mit einer weiteren Anfrage möchte die FDP-Liste in Erfahrung bringen, ob Vorfälle bekannt sind, dass in Umfeld der Kerpener Jugendzentren auf Verkäufe illegaler Drogen von Akteuren mit vermeintlich südosteuropäischen Migrationshintergrund hinweisen. „Damit sollen mögliche Falschmeldungen und Berichte aus Teilen der Bürgerschaft relativiert werden, dass es zu Verteilung von Drogen gekommen sein soll. Unberechtigte Sorgen dürfen die hervorragende Arbeit der Akteure in den Jugendzentren nicht belasten und sollen vor diesem Hintergrund mit dieser Anfrage möglichst ausgeräumt werden.“ so Dogan.