Standorte der Obdachlosenunterkünfte / Verlegung der Horremer Obdachlosenunterkunft

19. September 2018, Anträge / Anfragen

Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Krüll,

Obdachlosenheim 275x200die FDP-Fraktion im Rat der Kolpingstadt Kerpen bittet Sie, o.g. Punkt auf die Tagesordnung der Sitzung des Sozialausschusses am 5. Dezember 2018 zu nehmen. Wir bitten Sie dazu nachfolgenden Antrag zur Abstimmung zu stellen.

Beschlussvorlage:

Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung, die Verlegung und den Abriss der Horremer Obdachlosenunterkunft „Zum Wolfsberg“ zu prüfen. Dem Ausschuss ist ein alternativer Standort vorzuschlagen. Die Verwaltung soll dabei insb. auch die Nutzung der derzeit vorhandenen Wohncontainer prüfen, welche zur Unterbringung von Flüchtlingen angeschafft wurden. Desweiteren wird die Verwaltung beauftragt hier zu klären, inwieweit das Grundstück, auf dem sich das Obdachlosenheim derzeit befindet, für weiteren Wohnungsbau nutzbar ist. Die Verwaltung  möge  in diesem Zuge ebenfalls prüfen, ob das Grundstück in Horrem zwischen Bahn und ALDI/REWE zwischen Hauptstrasse 351 und 357, nördlich der BAB 4, östliche Strassenseite,  als Alternativstandort geeignet ist. Sollte sich dieser Standort als ungeeignet erweisen, möge die Verwaltung einen anderen Standort präsentieren.

Begründung:

Das Obdachlosenheim ist derzeit in einem äußerst desolaten und menschenunwürdigen Zustand. Schimmel an den Wänden, kaputte, völlig verdreckte Sanitäranlagen und nicht verschließbare Türen machen den Bewohnern ein sicheres und würdiges Wohnen unmöglich.

Für alle Bewohner (max. 36 möglich) steht ein einziges Bad zur Verfügung und dieses ist nicht abschließbar.

Aufgrund der unzumutbaren baulichen Gesamtsituation soll  die Horremer Obdachlosenunterkunft zeitnah verlegt und das marode Gebäude  abgerissen werden.

Die Nutzung von Wohncontainern in der Übergangsphase ist zu prüfen, da selbst die Obdach suchenden MitbürgerInnen in Gesprächen die Unterbringung in solchen Einrichtungen gegenüber den derzeitigen Gegebenheiten bevorzugen. Somit wird auch sichergestellt, dass der Standard für  Obdachsuchende dem der Flüchtlinge entspricht.